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22 November 2007
  /** und sonst so? links vom 21-11-2007 **/
ravenhorst
Anonym im Internet per Buch
Seit Anfang November ist ein Buch in den Buchhandlungen erhältlich, auf das ich Euch hinweisen möchte. Es heißt Anonym im Netz – Techniken der digitalen Bewegungsfreiheit und ist von Jens Kubieziel geschrieben, der sich auch in seinem Weblog der Anonymisierung, Datenschutz, IT-Sicherheit und Aspekten des Kontroll- und Überwachungs-Komplexes widmet. [...] In dem Buch werden auf 189 Seiten alle bekannten und von jedem Internetnutzer auch anwendbaren Anonymisierungstechniken vorgestellt. [...] Aber man braucht keine Angst zu haben, dass man als Leser mit theoretischen und wissenschaftlichen Ausführungen überfordert wird.
das buch ist auf jeden fall schon mal vorgemerkt!
Altländer Videoüberwachung mit "Modellcharakter"
Stattdessen setzt man wie in Großbritannien auf flächendeckende Videoüberwachungsnetze mit Modellcharakter, die der Ausweglosigkeit und dem sozialen Druck auch noch den Überwachungsdruck hinzufügen, der erst recht unter Teilen der Einwohner den Gedanken befördern dürfte, kriminell handeln zu können, wenn man schon wie Kriminelle behandelt wird und deshalb den Videoüberwachungskameras durch Abwanderung in andere Stadtviertel auszuweichen, in denen dann ebenfalls die flächendeckende Videoüberwachung Einzug hält, weil man nicht in der Lage oder nicht breit dazu ist, Probleme, die grundsätzlich und gesellschaftlich sind, sozial und politisch zu lösen. Die Lösung, auf die Politiker verfallen, lautet immer wieder und immer mehr Repression, die von präventiver Überwachung und Kontrolle begleitet wird, die sich damit zwangsweise vervielfacht bzw. sich vervielfachen lässt.

de.internet.com
Schaar: "Vorgaben aus Datenschutzrecht werden von Behörden und Firmen ignoriert"
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat Behörden und Unternehmen für die zunehmende Erfassung persönlicher Daten kritisiert. Bereits vor Jahren sei ins Datenschutzrecht aufgenommen worden, dass technische Systeme so wenig wie möglich personenbezogene Angaben erheben und verarbeiten sollen. "Diese Vorgabe wird sowohl von öffentlichen Stellen als auch von Firmen weitgehend ignoriert", sagte Schaar heute [...]
ARD und ZDF haben für Online zu viel Geld ausgegeben
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben offenbar ihre Selbstverpflichtung gebrochen, nicht mehr als 0,75 Prozent der Gebühreneinnahmen für Online auszugeben. Das besagt eine erste Fassung des Berichts der unabhängigen Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF).

futurezone
Britischer Handel gegen Kopierschutz
Der britische Tonträgerhandel hat die Musikkonzerne dazu aufgerufen, noch vor Weihnachten auf Kopierschutz im Online-Musikhandel zu verzichten. Die Digital-Rights-Management-Systeme [DRM] seien miteinander nicht kompatibel und würden ihren Zweck nicht erfüllen, sagte Kim Bayley, Generaldirektorin der Entertainment Retailers Association [ERA], der "Financial Times".

popnutten
Kurze
Interesting Web Browsers You Have Never Heard Of
naja, von dem meisten hat man zumindest schon mal gehoert. aber es sind auch ein paar, fuer mich, neue sachen dabei.

heise
Kölner Demo gegen den Überwachungsstaat findet weitere Unterstützer
Die geplante Demo gegen den Überwachungsstaat am kommenden Samstagmittag in Köln wird nun nach Angaben des Veranstalters auch vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und dem Chaos Computer Club (CCC) unterstützt. Beide Organisationen rufen demnach gemeinsam mit der Bürgerrechtsvereinigung "Freiheit ist Sicherheit" und der Piratenpartei Köln zu der Kundgebung auf, die um 12.30 Uhr am Albertus-Magnus-Platz in Köln starten soll. Die Proteste sollen sich vor allem gegen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) richten, der immer wieder Vorschläge zur weiteren Einschränkung der Freiheitsrechte unterbreite.
Grüne wollen Datenschutz bei RFID-Chips verbessern
Die Fraktion der Grünen im Bundestag hat einen Antrag (PDF-Datei) eingebracht, mit dem sie den Datenschutz bei der Verwendung von RFID-Chips sicherstellen will. Kernforderungen sind die deutlich sichtbare Kennzeichnung der Funketiketten und zugehöriger Lesegeräte sowie eine Informationspflicht über Einsatz, Verwendungszweck und Inhalt der Tags. Zudem soll die Wirtschaft im Rahmen einer Selbstverpflichtung bis zum Frühjahr 2008 eine endgültige Deaktivierung von RFID-Chips an den Kassen von Geschäften vorsehen. Funktionsfähig sollen die kontaktlos auslesbaren Etiketten nur bleiben, wenn der Kunde dies ausdrücklich wünscht. Auch Konsumprofile dürfen die Händler nach dem Plan der Grünen nur anlegen, wenn die Verbraucher dies durch ihre gesonderte Einwilligung abgesegnet haben.
Anonymisierungsnetz Tor "abgephisht", Teil 2
Dass das Anonymisierungsnetzwerk The Onion Router (TOR) nur mit Vorsicht zu genießen ist, rief zuletzt der Schwede Dan Egerstad mit seinem Tor-Hack ins Gedächtnis. Egerstad spähte mittels fünf eigener Exit-Nodes zahlreiche E-Mail-Zugangsdaten von Botschaften und Behörden aus und veröffentliche sie teilweise im Internet. Da nicht bekannt ist, wer welchen Exit-Node betreibt, lautet die Empfehlung bei der Nutzung von Tor daher: Immer zusätzliche Verschlüsselung benutzen.
Tierschützer erstes Ziel des britischen Überwachungsgesetzes?
Im Zuge der Terrorbekämpfung wurde in Großbritannien unter der Blair-Regierung das umstrittene RIPA-Gesetz (Regulation of Investigatory Powers Act) heftig diskutiert und teilweise verabschiedet. Der dritte und umstrittenste Teil trat erst im Oktober dieses Jahres in Kraft. Danach können Besitzer von Computern, die Daten auf ihrer Festplatte verschlüsselt haben, unter Strafandrohung zur Herausgabe der Schlüssel gezwungen werden. Beschränkt sein sollte RIPA allerdings auf schwere Verbrechen. Treffen könnte es als erste allerdings nicht Terroristen, sondern Tierschutzaktivisten. Im Mai hatte die Polizei Computer von 30 Tierschützern beschlagnahmt. Sie haben nun Anfang November vom Staatsanwalt die Aufforderung erhalten, wie BBC berichtet, die Schlüssel nach dem RIPA-Gesetz herauszugeben.

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