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Zu sehen war die Luftaufnahme einer Navy-Basis in San Diego, Kalifornien. Vor kurzem noch wären solche Bilder unmöglich gewesen, Militäranlagen dürfen nicht überflogen und fotografiert werden. Aber jetzt gibt es Google Earth, eine Weltkarte im Internet, gefüttert mit Abertausenden Satellitenbildern. Und eines davon zeigt die Navy-Unterkunft NAB 320-325: vier L-förmige Häuser, aus dem All betrachtet bildeten sie ein Hakenkreuz.
[...]
Es ist nicht einfach, ein Gespräch mit Segol zu führen. Er redet gern in Frageform, er möchte, dass man selbst auf die Antwort kommt. "Die Navy-Basis wurde 1969 gebaut, damals gab es dort ein Flugverbot. Wer also waren die einzigen Menschen, die das Hakenkreuz aus der Luft sehen konnten?"
Astronauten?
"Richtig. Erster Flug zum Mond 1969. Und wer hat die Mondrakete gebaut?"
Wernher von Braun.
"Genau", sagt er, "Wernher von Braun und die deutschen Nazi-Ingenieure." Also die Leute, die nach 1945 für das Raketenprogramm der Amerikaner forschten. Das Hakenkreuz von San Diego, meint Segol, ist ein Tribut der Nasa an die Deutschen.
Das klingt erst einmal überraschend, und bevor man einwenden kann, dass die deutschen Ingenieure ja nie mitgeflogen sind, das tolle Bauwerk also gar nicht sehen konnten, hat Segol zum finalen Schlag ausgeholt: Der Ort, an dem die Deutschen damals arbeiteten, Huntsville, Alabama, liegt nur 40 Kilometer vom Hakenkreuz-Altenheim entfernt. Das wurde 1980 fertiggestellt, also etwa zu der Zeit, als die Ingenieure in Rente gingen. "Und wie viele Jahre", fragt Segol, Triumph in der Stimme, "liegen zwischen 1969 und 1980?"
Elf?
"Und was fällt Ihnen da auf?"
Nichts eigentlich.
"Elf Jahre, Apollo 11, die erste Mondlandung." Zweimal die Elf, damit war für Segol klar: Die beiden Hakenkreuze gehören zusammen - Teil einer äußerst raffinierten Verbeugung vor der Ingenieurskunst der Nazis.
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Heute vor 15 Jahren erhielten Tim Berners-Lee und Robert Cailliau vom Genfer Kernforschungszentrum CERN die offizielle Erlaubnis, den Code der ersten Web-API und Webservers libwww als freie Software zu vertreiben. Dieser Entschluss im Sinne der stolzen akademischen Tradition, den freien Austausch von Ideen zu fördern, wirkte auf die ohnehin angelaufene Popularisierung des World Wide Web wie ein Turbolader.und was viele heute gar nicht mehr wissen bzw. vielen nicht bewusst ist:
Das Jahr 1993 war in vieler Hinsicht ein Jahr, in dem die Entwicklung des World Wide Web mit einem "Quantensprung" vorangetrieben wurde. Im Februar hatte das National Center for Supercomputing Applications (NCSA) an der Universität Illinois den grafischen Browser NCSA Mosaic im Internet freigegeben. Im März 1993 erschien der für das WWW erweiterte textbasierte Allzweckbrowser Lynx 2.0 und die erste Website des Weißen Hauses wurde freigegeben. Das Informationssystem WWW, das Tim Berners-Lee auf der Hypertext-Konferenz in San Antonio 1991 erstmals öffentlich vorgeführt hatte, begann zu brummen.
Dabei war das Web im Jahre 1993 nicht die populärste Anwendung. E-Mail und Newsgroups waren weitaus wichtiger und die Informationsspezialisten in Universitäten wie in großen Firmen beschäftigten sich vor allem mit der FTP-Alternative Gopher, einem an der Universität Minnesota entwickelten Retrieval-System.jaja, das internet und dessen geschichte ist eine sache voller missverstaendnisse ;)
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SP-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer betonte, die Entscheidung sei "eine sehr klare" gewesen. "Er ist schlicht und einfach der beste in dieser Position", erklärte der Kanzler. Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) ergänzte, er habe "selten eine Personalentscheidung erlebt, die so unbestritten ist wie jene für Holzinger".was vielleicht auch noch interessant ist, um den lokalen (grazer) bezug herzustellen:
Holzinger - anerkannter Experte für Grund- und Menschenrechte - ist auch in der Wissenschaft verankert: 1995 wurde er Generalsekretär, seit 2000 ist er Präsident der Österreichischen Juristenkommission (ÖJK), er sitzt im Vorstand des Österreichischen Juristentages und seit 1997 ist er Präsident der Österreichischen Verwaltungswissenschaftlichen Gesellschaft. An der Uni Graz gibt Holzinger - ohne Dienstverhältnis - seit Jahren Lehrveranstaltungen. 1998 habilitiert er sich dort, 2002 bekam er den Berufstitel Universitätsprofessor.
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Bei einem Synthesevorgang hatte Hofmann aus Versehen etwas von dem Wirkstoff über die Haut aufgenommen – und er registrierte kurze Zeit später extreme Bewusstseinsveränderungen, aber auch extreme Ängste, plötzlich verrückt geworden zu sein. Hofmann war erstmals "auf Trip". Da die Wirkung jedoch nach ein paar Stunden wieder abklang, folgten weitere Selbstversuche, die Hofmann genau dokumentierte.
Hofmanns damaliger Arbeitgeber, der Schweizer Pharmakonzern Sandoz, produzierte LSD später unter dem Handelsnamen Delysid für medizinische und Forschungszwecke. Kulturhistorische Bedeutung erlangte LSD in den 1960er-Jahren, als die Substanz neben THC zur Modedroge avancierte und Künstler wie die Rolling Stones, Jimi Hendrix oder Led Zeppelin beeinflusste. Auch Schriftsteller wie Aldous Huxley (Schöne neue Welt) oder der Schauspieler Cary Grant waren LSD-Konsumenten.
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24 Jahre im Kellerverlies, Kindesmissbrauch beim "netten" Nachbarn über Jahre hinweg, tote Babys im Blumenkübel - unfassbare Taten, in denen Macht missbraucht wird. Noch unfassbarer: immer gibt es Ehefrauen, Ehemänner oder Nachbarn, die von den Qualen anderer nichts mitbekommen haben wollen. Sie tragen das System der Grausamkeiten mit. Warum?da dreht sich einem wirklich der magen um.
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"As far Moses on Mount Sinai is concerned, it was either a supernatural cosmic event, which I don't believe, or a legend, which I don't believe either, or finally, and this is very probable, an event that joined Moses and the people of Israel under the effect of narcotics," Shanon told Israeli public radio on Tuesday.
Moses was probably also on drugs when he saw the "burning bush," suggested Shanon, who said he himself has dabbled with such substances.
"The Bible says people see sounds, and that is a clasic phenomenon," he said citing the example of religious ceremonies in the Amazon in which drugs are used that induce people to "see music."
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Verwertungsvorschlag:
Der vorgelegte Personalcomputer Medion läuft problemlos, ist beeindruckend leistungsstark und befindet sich - sieht man von der notwendigen Innenreinigung mal ab - quasi im Neuzustand. Ein derart schneller Rechner wurde hier bislang noch nicht überprüft. Zudem ist eine gültige Lizenz für das Betriebssystem vorhanden. Das vorgelegte externe Festplattenlaufwerk befinde sich ebenfalls in einwandfreien Zustand und funktioniert ohne Einschränkungen
Die Verwendung des Personalcomputers im Dienstbetrieb [der Staatsanwaltschaft, Anmerk. d. Verfassers] wäre reizvoll, eine Verwertung als Auswerterechner der Polizei erscheint angesichts der starken Leistungsdaten und der klaren Multimediaausrichtung des Systems jedoch sinnvoller. Die externe Festplatte ist aufgrund der besonders großen Speicherkapazität geradezu prädestiniert für einen Einsatz im Bereich der Auswertung von Internetkriminalität.
Die Verwertung durch den Gerichtsvollzieher dürfte keinen wirklich nennenswerten Erlös erbringen, da zwischenzeitlich entsprechende Systeme bei Medion im Neuzustand mit Garantieleistungen als Ausverkaufsware zu beziehen sind.
Ich rege daher an, die Zuweisung der vorgelegten Geräte an das Polizeipräsidium [...], Dezernat 4.2 zu beantragen. [...]
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Auf der Tagung Law Enforcement Technology (LE Tech) 2008 hat Microsoft Vertretern von Polizeibehörden aus über 35 Ländern Techniken zur Bekämpfung von Computer- und Internetkriminalität vorgestellt, darunter auch den Computer Online Forensic Evidence Extractor, kurz COFEE. Dabei handelt es sich um ein USB-Stick-Tool, das eine schnelle Abspeicherung von digitalen Daten für die forensische Beweissicherung gewährleisten soll. Das Tool hat Anthony Fung für Microsoft nach der ersten LE-Tech-Tagung im vergangenen Jahr entwickelt und bereits an einige Polizeibehörden, darunter auch in Deutschland, kostenlos verteilt. "In diese Dinge investieren wir beträchtliche Ressourcen", erklärte Microsofts Chefjurist Brad Smith. "Wir machen dies, um mitzuhelfen, dass das Internet sicher bleibt."hahahahaha......damit das internet sicher bleibt. humor haben die ja. und das microsoft selber einen nicht unbetraechtlichen teil das problems darstellt wird auch schoen ausgeblendet.
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Angst löscht die Gegenwart aus. Sie speist sich aus einer Vergangenheit, die sich unkontrolliert über die Gegenwart hinweg ausbreitet und von der Zukunft Besitz ergreift.
Diese Angst zu bannen, indem man Vergangenheit und Zukunft ausschaltet, ist das Versprechen des Überwachungsstaates. Ein Versprechen, das die permanente Observation des öffentlichen Raums legitimieren will, welche den Traum vom sorgenfreien Dasein im abgeschotteten Jetzt in einen real gewordenen Alptraum verkehrt. Faceless erzählt – mit der Stimme von Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton – von diesem Alptraum im Vokabular des Science-Fiction-Films – und mit dem Bildmaterial, das die Regisseurin den Betreibern von Londoner Videoüberwachungsanlagen unter Berufung auf das britische Datenschutzgesetz abgerungen hat. In fantastisch-poetischer Verkettung lässt sie beklemmend vertraute Stadtansichten zum Schauplatz eines Schicksalsszenarios werden, in dem eine Frau den schockhaften Ausbruch aus einer „Echtzeit“-Welt erlebt, die der umfassenden Kontrolle eines anonymen Systems unterworfen ist.
Matinée mit Podiumsdiskussion
Sonntag, 4. Mai 2008, 12.30 Uhr im Topkino Wien
Ges(ch)ichtslose Überwachung?
Manu Luksch, Regisseurin von Faceless / Hans Zeger, Arge Daten /
Doris Kaiserreiner, Quintessenz / Philipp Braza, Landesobmann der Wiener Schülerunion / Moderation: Ingrid Brodnig, Falter
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Also ich habe hier ja auch einen Filter. Den Bullshit-Filter. Und der ist hier gerade explodiert.
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q/talk, 29. April: Gefangen im Netz der Google-Falle
Wie teuer ist Gratis oder wer zahlt unsere Zeche?
Ort: MQ Wien, Electric Avenue, quartier21, Raum D
http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -> Nr. 55
Referent: Gerald Reischl, Kurier
Gefangen im Netz der Google-Falle
Wir alle lieben Google - und keiner von uns dankt Google ausreichend für die Wohltaten, die es uns widerfahren lässt. Das Wunder Google ist uns so sehr zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir nicht mehr suchen, sondern googeln.
Google stellt nicht nur die Internet-Suche kostenlos zur Verfügung. Immer mehr Dienste und Services, die andere Firmen kostenpflichtig anbieten, werden von Google kostenlos angeboten. Dadurch ist Google unbemerkt zu einem bedeutenden Bestandteil unseres Lebens geworden.
Der Erfolg dieses Wohltäters ruft natürlich Neider auf den Plan, die meinen, dass niemand etwas zum Herschenken hat. Sie meinen, dass wir sehr wohl an Google bezahlen, und damit meinen sie nicht nur die Anzeigenerlöse die Google mit unseren Suchanfragen verdient.
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Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 44-jährige US-Staatsbürger Reiser seine russischstämmige Frau Nina umgebracht hat. Nina Reiser war vor rund einem Jahr verschwunden. Ihre Leiche wurde nie gefunden, allerdings fanden sich Spuren von ihrem Blut im Haus und im Auto der Familie.mag sich jeder sein eigenes urteil dazu bilden. (klar es spricht schon einiges gegen reiser, aber zweifel bleiben trotzdem.) was jedoch wahrscheinlich ist: dem reiserfs steht dadurch keine rosige zukunft bevor. ob und wie es damit weitergeht steht nicht wirklich fest. dass reiser4 es in den linux-kernel schaffen wird, ist damit aeusserst unwahrscheinlich geworden....
[...]
Reiser hatte bis zuletzt behauptet, seine Frau habe ihn verlassen. Den Autositz habe er nur ausgebaut, damit er bequemer in seinem Fahrzeug schlafen könne, und den Hausboden habe er schlicht deswegen gereinigt gehabt, weil dieser schmutzig gewesen sei. Das Geld habe er gebraucht, um die Programmierer in seiner Firma zu bezahlen. Reisers Verteidiger stellte die Behauptung auf, dass sein Mandant betrogen worden sei und seine Frau heute in ihrer russischen Heimat lebe.
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Barbara, wozu brauchen wir E-Voting - was ist “kaputt” an der Papierwahl?
Mit dem Internet könne man mehr Leute erreichen, deswegen wollen Politiker E-Voting. Außerdem steckt viel Geld und politisches Interesse dahinter, das bestehende Wahlsystem zu erweitern (in Österreich wird es 2009 parallel zu den Urnenwahlen wahrscheinlich zu Internetwahlen bei der ÖH- und EU-Wahl kommen).
Du vermutest versteckte Gründe?
Angeblich war Platter zufällig zeitgleich in Brasilien, als die Wahlmaschinen dort eingeführt wurden, hat die gesehen und wollte dann auch welche. Es gibt vor allem politische Gründe für die Einführung eines solch unsicheren, intransparenten Systems - andere Gründe wie Kosteneinsparung, Erhöhung der Wahlbeteiligung etc. werden nur vorgeführt.
[...]
Du hast eine wissenschaftliche Methode entwickelt, um E-Voting-Syteme sicherer zu machen - spielst du damit nicht der Einführung von E-Voting in die Hände?
Es geht eher darum, diese Systeme vertrauenswürdiger zu machen. Meine konstruktive Methode, mit der man E-Voting-Systeme bewerten, optimieren und vergleichen kann, zeigt auf, wie unsicher die heutigen elektronischen Wahlsysteme sind. Es gibt derzeit keine verpflichtende Zertifizierung von Wahlcomputern oder Internetwahlverfahren (etwa nach Common Criteria), das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung. Da setzt auch meine Dissertation an.
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Das Open-Source-Projekt CrypTool entwickelt seit 1998 unter der Leitung von Bernhard Esslinger das freie Programm CrypTool und bringt damit dieses Wissen einem breiten Publikum näher. CrypTool wird sowohl in der universitären Lehre, in Schulen als auch national und international in Firmen und Behörden eingesetzt.nachteil wie man oben schon rauslesen kann: das ganze ist derzeit leider nur fuer windows (vista und xp) verfuegbar. aber hoert sich wie gesagt trotzdem interessant an und alle die noch irgendwo eine windows-kiste rumstehen haben: zum download
Das Programm CrypTool ist ein E-Learning-Programm für Windows, mit dem kryptographische Verfahren angewendet und analysiert werden können. Die umfangreiche Online-Hilfe wird ergänzt durch Szenarien/Tutorials, Visualisierungen (z.B. AES, Zahlentheorie, Enigma) und ein ausführliches Skript mit weiterführenden Informationen (z.B. Primzahlen, Hashfunktionen, Digitale Signaturen).
[cryptool homepage]
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Kaum ein Lehrer bringe Schülern bei, im Internet mit privaten Informationen sehr vorsichtig zu sein. Fehlenden oder nicht zielführenden Datenschutz-Unterricht an Österreichs Schulen kritisieren Experten der Arbeiterkammer.
[...]
"Rein technisch lernen Schüler heute vieles oder alles. An HTLs zum Beispiel lernen sie toll zu programmieren in allen Variationen. Gleichzeitig werden sie im Schulsystem viel zu wenig informiert über vernünftiges Nutzerverhalten im Internet und grundsätzliche Anliegen des Datenschutzes. Dass man über Internet Verträge schließen kann, ist zu wenig im Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen verankert."
Ebensowenig wie die Gefahr, die drohen kann, wenn die hergegebenen Daten in falsche Hände kommen, ergänzt Datenschutz-Experte Heimo Typplt von der AK.
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Podiumsdiskussion mit Christine Hohmann-Dennhardt (Richterin am BVerfG), Heinz Georg Bamberger (Minister der Justiz, Rheinland-Pfalz), Prof. Beate Rössler (Universität von Amsterdam), Bernd Flessner (Universität Erlangen-Nürnberg) und Andreas Bogk (Chaos Computer Club)
Moderation: Bernhard Töpper (ZDF)
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Ein offener Brief vom Internet zum Tag des Geistigen Eigentums
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
gestern war der Tag des des geistigen Eigentums, und sie haben einen Brief von einhundert selbstlosen Kulturschaffenden erhalten, die aufgrund der unmoralischen Nutzung des Internets in Sorge sind, dass der Nachwuchs demnächst für sein Geld dauerhaft hart zu arbeiten gezwungen sein könnte und niemand mehr mit einem einzigen Supererfolg für alle Zeiten ausgesorgt haben wird.
Kulturschaffende waren bereits im vorigen Jahrhundert durch das Aufkommen von Kompaktkassetten, Videorecordern, Photokopiergeräten und CD-Brennern vom Ruin bedroht. Als plötzlich jedermann Kopien und Mitschnitte von Rundfunksendungen anfertigen konnte und diese an alle seine Freunde verschenkte, hat das die Kultur zwar beflügelt, aber das konnte ja niemand wissen. Das darf sich nicht wiederholen. Diesmal muss der Fortschritt aufgehalten werden. Im 19. Jahrhundert zerstörte die ungehinderte Einführung von Kältemaschinen eine florierende weltweite Eistransportindustrie, und im 20. Jahrhundert trieb der Verbrennungsmotor zahlreiche Dampfmaschinenhersteller und Pferdezüchter in den Ruin. Weltweit gingen Millionen von Arbeitsplätzen verloren, Aktionäre gingen bankrott. Diese Beispiele zeigen, daß der technologische Fortschritt mit Leichtigkeit höchst erfolgreiche Geschäftsmodelle zerstören kann, was für die Betroffenen sehr unangenehm ist.
Dank Ihres vorbildlichen Einsatzes, Frau Bundeskanzlerin, haben die Chinesen völlig damit aufgehört, einfach etwas zu kopieren, leben im Wohlstand und schützen ihre Bürger vorbildlich vor gefährlichen Inhalten aus dem Internet. Auch England und Frankreich nehmen sich bereits ein Beispiel an China.
In Deutschland dagegen wurden allein im vergangenen Jahr
über 300 Millionen Musikstücke im Wert von 100-200 Millionen Euro illegal aus dem Internet heruntergeladen. Im Durchschnitt hat sich also jeder Bundesbürger einen unrechtmäßigen Vorteil von fast 2 Euro verschafft, zehnmal mehr, als legal verkauft wurde. Welch Wachstum und Wohlstand für Deutschland hätte man mit 100 Millionen Euro mehr in den Händen der Contentindustrie wohl erreichen können?
Die Versuche, dem Verbraucher mit technischen Mitteln unmoralische Handlungen zu erschweren, waren überraschenderweise kontraproduktiv, da offenbar trotz aller Aufklärungsbemühungen nur wenige Konsumenten bereit sind, für defekte Produkte bei eingeschränkter Vielfalt Geld auszugeben, während funktionierende Produkte in voller Vielfalt einfach so aus dem Internet heruntergeladen oder von Freunden kopiert werden können. Aber das Internet wurde schliesslich nicht erfunden, um frei Informationen auszutauschen, sondern schnell viel Geld zu verdienen zu können.
Es kann nicht sein, dass weiterhin alle Bevölkerungsschichten, darunter auch viele mittellose Jugendliche und das sozial Schwache sich für wenig Geld Kulturgenuss verschaffen und dafür gerade einmal 6.7 Mrd. Euro Rundfunkgebühren, hunderte Millionen an Pauschalabgaben und Milliarden an Mehrwertsteuern auf technische Geräte entrichten? Oder noch schlimmer, sich vielleicht Fernsehaufzeichnungen mit herausgeschnittener Werbung ansehen? Diese existentielle Bedrohung des Nachwuchses unserer Kulturelite ist eine Bedrohung Deutschlands als Kulturstandort, so wie wir ihn kennen.
Was, wenn jeder Film, jedes Musikstück und jedes Buch, das jemals aufgezeichnet wurde, legal heruntergeladen werden könnten, statt kontrolliert vermarktet und rechtzeitig entsorgt zu werden, um Neuem Platz zu machen? Da müsste der Nachwuchs ja bessere Produkte liefern als die Alten, und man müsste selbst entscheiden, was man rezipieren soll, oder sich auf Empfehlungen von Freunden verlassen, statt wie bisher bequem ummarktet zu werden.
Und Sie können es unmöglich zulassen, dass Nachwuchstalente unter Umgehung der etablierten, hoch entwickelten Verwertungskonzerne direkt an den Verbraucher verkaufen. Schliesslich tragen diese Konzerne mit ihren selbstlosen Spenden erheblich zur politischen Willensbildung in unserem Land bei. Die Musik und Filmindustrie (1,6 bzw. 3 Mrd. € Umsatz) darf nicht weiterhin nur ein Mitesser am Gesäß der IT-Industrie (134 Mrd. €) bleiben, denn sie versorgt viele Stars, die wichtige Multiplikatoren sind und mit denen Sie, Frau Bundeskanzlerin, es nicht nicht verscherzen sollten. Bitte sorgen Sie dafür, das die Contentindustrie sich an prominenterer Stelle im Wirtschaftskreislauf festsetzen und sich ungehindert ausbreiten kann.
Ihre möglicherweise bestehenden Befürchtungen hinsichtlich der Popularität der notwendigen Massnahmen sind verständlich, aber Sie können sicher auch hier erfolgreich auf europäische Richtlinien verweisen, die umgesetzt werden müssen. Erfreulicherweise konnte ja Deutschland bereits dank der kostenlosen Mitarbeit von Konzernvertretern in den Ministerien deutliche Fortschritte bei der Wirtschaftsfreundlichkeit der Gesetze erreichen.
Geistiges Eigentum ist das Öl des 21. Jahrhunderts. Wo kämen wir da hin, wenn jeder Bürger in unserem Land Öl beliebig und zu geringen Kosten vervielfältigen könnte? Wir, das Internet, möchten Sie daher bitten, die Angelegenheit zur Chefsache zu machen, da es wohl derzeit kaum wichtigere Probleme gibt, um die Sie sich kümmern müssten.
In Hoffnung auf ihre Unterstützung und mit freundlichen Grüssen
Das Internet
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Das Ende ist da!
Rette sich wer kann. Die Menschheit wie wir sie kennen wird aufhoeren und die Erde wird sterben. Soviel ist sicher!
Nur all dies ist noch einige millionen, wenn nicht sogar milliarden jahre entfernt.
Welche Weltuntergangsszenarien es so gibt und wovon wir am meisten angst haben sollen, wenn ueberhaupt, gibts in dieser Sendung!
Benny wird versuchen sich vom Religionsthema fernzuhalten, denn der Fokus liegt eher auf Situationen die man begruenden kann.
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Der ehemalige Vorzeigegrüne Oswald Metzger ist schwarz geworden ? aufgenommen in der CDU. Und der ehemalige Innenminister und Rechtshardliner Otto Schily will sich dem Recht nicht beugen, das er selbst mit beschlossen hat. Was schert mich mei dumm Gebabbel von gestern heißt die Devise. Oder: öfter mal was Neues.die sendung beschraenkt sich dabei nicht bloss auf den politischen wandel - obwohl es am anfang ein nettes schily bashing gibt :) im prinzip versucht die sendung sehr viele bereiche abzudecken und zu hinterfragen, was eigentlich dahinter steckt. warum eigentlich immer dieser ganze wandel und ist das ueberhaupt sinnvoll?
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Bilder, sagt man, sind eine Waffe. Sie sind es, weil sie Meinung bilden, in der internationalen Arena; Meinung, die gebraucht wird, um in Zeiten der Krise zwischen A und B die internationale Unterstützung zu bekommen, die gebraucht wird, um das Maximum für die eigene Seite heraus zu holen. Und weil Bilder und Berichte - auch Text vermittelt in gewisser Weise Bilder - in Zeiten von Massenmedien und öffentlichem Druck viel zu wichtig sind, um sie dem Zufall zu überlassen, wird inszeniert, wo es nur geht, und das oft so, dass es für Journalisten schwer ist, heraus zu finden, wem genau sie da gerade folgen – wenn sie es denn versuchen, denn dank des durch Internet und gesunkene Honorare entstandenen Zeitdrucks sind manche für die schnellen und preisgünstigen Bilder und Informationen dankbar, die man bei Presse-Reisen und organisierten Vor-Ort-Terminen bekommt.
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[legaltorrents faq]
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Drei Jahre nach dem umstrittenen Einsatz in Lankwitz hat das Berliner Landgericht gestern vier Angehörige eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) vom Vorwurf der Körperverletzung im Amt freigesprochen. Es ging um die Festnahme eines damals 17-Jährigen. Die Anklage hatte den Elite-Polizisten vorgeworfen, den Jungen durch Schläge und Tritte übel zugerichtet zu haben. Der Jugendliche wurde verdächtigt, in einen Raubüberfall verwickelt gewesen zu sein – zu Unrecht....ohne kommentar.
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Re/gier/ung will Kamera/Wildwuchs legalisieren
Fast alle Überwachungskameras in Öster/reich sind illegal. Na/tür/lich ist das unserer Re/gier/ung ein Dorn im Auge. Deshalb wird jetzt das Daten/schutzgesetz novelliert. Damit alle alle überwachen dürfen, ganz legal.
-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
/Videoüberwachung in Österreich bald ohne Genehmigung erlaubt/ titelt der Heise Newsticker. In der Meldung
http://www.heise.de/newsticker/Videoueberwachung-in-Oesterreich-bald-ohne-Genehmigung-erlaubt--/meldung/107045
werden die wichtigsten Punkte der geplanten Novelle des Datenschutzgesetz 2000 erklärt.
Von der Genehmigungs/pflicht für Video/überwachungsanlagen bleibt nicht viel über. Denn die Liste der Fälle, in denen jedermann filmen und fotografieren darf, ist lang (siehe dazu das Zitat des zukünftigen §50a DSG 2000 am Ende dieses Textes).
Anlagen, die digital aufzeichnen, sollen in eine Datenbank eingetragen werden. Für Anlagen, die nicht aufzeichnen oder die analog aufzeichnen, soll es nicht einmal diese Registrierung geben. 48 Stunden darf gespeichert werden.
Der überwachte Bereich soll gekennzeichnet werden - theoretisch. Die Kennzeichnung kann nämlich entfallen, wenn der Aufwand dafür groß wäre, oder wenn durch die Kennzeichnung die Gewinnung von Beweismitteln beeinträchtigt werden könnte. Auch mobile Überwachungsanlagen sind ohne Kennzeichnung zulässig.
Sanktionen für Übertretungen der neuen Regeln sucht man in der Novelle übrigens vergeblich.
Die Novelle ist derzeit in Begut/achtung.
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIII/ME/ME_00182/pmh.shtml
Bis 21. Mai kann jedermann per E-Mail an
begutachtungsverfahren@parlament.gv.at
Stellung nehmen.
[anm.: hervorhebung von mir]
Im Forum des Heise/Artikels hat Eure Babuschka einen interessanten Beitrag entdeckt:
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Karte-mit-Ueberwachungskameras-im-1-Bezirk-Wiens/forum-136272/msg-14802109/read/
Einge Stundenten haben eine (unvollständige) Liste mit Überwachungskameras im 1. Bezirk erstellt und diese in eine Google Maps Karte eingetragen:
http://maps.google.com/maps/ms?msa=0&msid=110628606302006609074.00000112a4f249fe53727&ie=UTF8&z=14
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FOCUS Online: Was will der Klan eigentlich im 21. Jahrhundert?und dann droht der ober-ku-klux-hirnwichser noch an, dass sollte obama die us-wahlen gewinnen, "er nicht lange bleiben werde... sie werden schon sehen".
Dupre: Wir wollen ein starkes, weißes und christliches Amerika. Wir wollen ein sicheres Amerika, ohne Schwarze, Juden, Mexikaner und Homosexuelle. Schwarze und Mexikaner begehen weit häufiger Schwerverbrechen als Weiße. Warum sollen wir das tolerieren und die Augen verschließen, nur weil sie Minderheiten sind? Wir wollen Gleichbehandlung für die weiße Rasse, nicht Bevorzugung von minderwertigen Minderheiten. Der Wahlspruch des Klans ist: Für Gott, die Rasse und unser Land.
FOCUS Online: Glauben Sie, es ist in Gottes Sinn, wenn Klanmitglieder Schwarze und Schwule verprügeln oder töten?
Dupre: Gott ist nicht tolerant, er ist gerecht. Und er bestraft die, die nicht seinen Gesetzen folgen. Der Klan ist ein Instrument des Herrn, und wir führen seinen Willen aus.
[...]
FOCUS Online: Wie rekrutieren Sie Ihre Mitglieder?
Johnson: Wir rekrutieren nicht, wir wählen aus. Wir wollen nicht viele Mitglieder, sondern nur die Elite, die Besten. Die Leute, die zu uns kommen, dürfen nicht vorbestraft oder homosexuell sein, und sie dürfen keine gemischtrassige Beziehung gehabt haben. Wir sind wie eine Familie, viele werden von Mitgliedern angesprochen und treten dann bei.
[...]
FOCUS Online: Können auch Frauen Mitglieder sein?
Johnson: Wir haben uns auch für Frauen geöffnet. Frauen leisten wertvolle Dienste bei der Unterstützung der Männer für den Kampf unserer Ziele. In Führungsrollen wollen wir aber keine Frauen. Frauen sind nicht dafür geschaffen. Und Männer würden nicht folgen, wenn Frauen das Sagen haben.
FOCUS Online: Das ist aber in der westlichen Welt längst üblich.
Johnson: Die Männer, die diesen weiblichen Führungskräften folgen, sind keine wirklichen Männer. Außerdem müssen wir nicht die Fehler wiederholen, die in der restlichen Gesellschaft begangen wurden.
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Kritisch zeigte sich Schäuble angesichts der Bespitzelung einer Spiegel"-Reporterin durch den Bundesnachrichtendienst (BND). Die BND-Mitarbeiter müssten sich an Recht und Gesetz halten, sagte Schäuble. "Wenn sie dagegen verstoßen, ist es besonders ärgerlich."
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Eigentlich ist es nur ein harmloses Lied. "Erste Runde Salzburg, zweite Runde Wien. Danach befreien wir Saddam Hussein", singen die Hessen gerne mit Bezug auf ihre letzte Europapokaltour. Die führte den Club natürlich nicht in den Irak, weshalb die Ansage bezüglich des mittlerweile längst in einem Erdloch verscharrten Ex-Diktators ironisch, als Spaß, zu sehen ist. Die Polizei in der "Hauptstadt des Verbrechens" zeigte sich allerdings gänzlich humorfrei und ließ führende Mitglieder der Ultras Frankfurt vom Bundesnachrichtendienst auf Kontakte in die arabische Welt überprüfen. Besonders im Fokus: Cengiz Y., Ali Ü. und Michael G., die als gläubige Muslime und Maschinenbaustudenten verdächtig schienen.das ist jetzt nicht wirklich wahr, oder?
Die drei jungen Männer wurden, wie das Nachrichtenmagazin SPIEGEL berichtet, monatelang observiert, ihre Telefone abgehört, E-Mails abgefangen. Statt Anschlagsplänen erfuhren die BND-Agenten Details über geplante Choreos im Frankfurter Waldstadion, die geheime Anreise der UF nach Dortmund und die Anschaffung neuer Fahnen. Ein Richter, der die Abhörung daraufhin nichtDer BVB-Block beim letzten Auswärtsspiel in der Mainmetropole mehr weiter genehmigen wollte, zog seine Einwände nach einem Anruf von Innenminister Wolfgang Schäuble zurück und flog auf unbestimmte Zeit in die Karibik. Die Bespitzelungen gingen weiter und wurden erst beendet, als der SPIEGEL den Skandal aufdeckte.
Doch damit nicht genug. Das harmlose Liedchen der Fans war Auslöser für noch weitere Ermittlungen. "Wir fahren Fahrrad wie Erik Zabel. Erst nach Bologna und weiter nach Neapel", lautet eine Zeile der Hessen. Nun ist Erik Zabel seit seinem EPO-Geständnis leider nicht mehr der Saubermann, der er einmal war. So zu radeln wie er - das könnte den Konsum illegaler Substanzen implizieren. Von den eifrigen Frankfurter SKB darauf angesprochen, winkte das Drogenkommissariat des Frankfurter Polizeipräsidiums ab. Kein Interesse, keine Zeit, zu läppischer Fall.
Auf umso mehr Interesse stieß der Sachverhalt jedoch beim Internationalen Olympischen Komittee. Im Jahr der ohnehin schon krisengeschüttelten Spiele können die Sportverbände keine neue Doping-Diskussion gebrauchen. IOC-Vize und Jurist Dr. Thomas Bach machte den harten Mann und ließ seine Kontakte spielen. Wieder wurden Räumlichkeiten der Frankfurter Ultras durchsucht. Man fand weder Drogen noch Fahrräder, nur Äppelwoi..
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Die Zahl der Video-Überwachungen dürfte explodieren, denn praktisch jeder darf in Zukunft Anlagen für Überwachung installieren.wenn man weiterliest findet man ein paar konkrete punkte, was sich mit dem derzeitigen entwurf aendern wuerde. und wirklich schoen ist das nicht.
Bis 1. Juli 2008 will das Bundeskanzleramt eine Novelle des Datenschutzgesetzes (DSG) umsetzen. Insbesondere soll die Videoüberwachung durch Private neu geregelt werden. Doch die Novelle sieht auch andere Änderungen vor. Gemeinsam mit den Datenschutz-Experten Bertram Burtscher und Astrid Paiser (Freshfields Bruckhaus Deringer) beantwortet „Die Presse“ die wichtigsten Fragen.
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We're delighted to welcome back multiple Monotonik releaser Planet Boelex, who's provided us with an awesome 60+ minute live set, featuring all self-composed Boelex material (much of it new!) recorded at the recent Virus Festival in Lithuania.sehr schoenes ding. am besten eine entspannte position finden, kopfhoerer aufsetzen und treiben lassen.
Boelex, whose tracks have also appeared on Kahvi and Ogredung in recent years, has a beautifully layered pure idm sound, and the mix showcases the downtempo, chilled nature of his sound briefly, starting out with 'Forever And Always' and moving on through several untitled tracks.
All in all, it's a wonderful, cleverly mixed set of all Boelex, all the time - and it's particularly notable because the entire hour-plus is completed without Mr. Boelex ever raising his voice, but it's authoritarian nonetheless. He who composes quietly carries a big impact stick, we're guessing? Bravo.
[mtk195]
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Was ist CODE:FREE ?und die erste ausgabe ist soeben erschienen. das ganze steht unter dieser creative commons lizenz (empfinde ich in dem zusammenhang eigentlich als zu restriktiv) und zeigt ein bisschen was mit freier bildbearbeitungssoftware moeglich ist. da sind, aus meiner laienhaften sicht gesprochen, teilweise richtig gute sachen dabei.
Es soll ein etwas anderes pdf-Magazine / Artbook für die Open Scource Szene sein. Es enthält ausschließlich Bilder die mit freier Software erstellt oder bearbeitet wurden. Die meisten davon sind mit Inkscape oder Gimp erstellt worden.
Also, wenn Du Inkscape oder Gimp benutzt dann melde Dich bei mir um ein Teil der nächsten Ausgabe zu sein !
[code:free blog]
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In einer von der FDP-Fraktion im Bundestag geforderten Standortbestimmung (PDF-Datei) hat die Bundesregierung die Entwicklung des Datenschutzrechts in dieser Wahlperiode als "positiv" bezeichnet. Die Politik habe gesetzliche Regelungen zum Schutz der Privatsphäre auf europäischer und nationaler Ebene "an veränderte Lebenssachverhalte" angepasst, zieht das federführende Bundesinnenministerium ein Zwischenfazit. Einige weitere Änderungen seien noch vor der Bundestagswahl 2009 geplant.hahahahaha.... ja, und im selbem atemzug wird auch verkuendet, dass man bei der weiterleitung von flugpassagierdaten an die usa oder bei der personenkennziffer keine probleme sieht - pappnasen ihr!
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Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl [ÖVP] sieht diese Versäumnisse und will nun in der steirischen Hauptstadt den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes vorantreiben.einsicht ist der erste weg zur besserung ;) bleibt zu hoffen, dass das nicht nur wieder leere versprechen seitens der politik sind.
"Wir als Politiker haben die Entwicklung des Internets in Österreich verschlafen. Wenn man nur 50 Kilometer zu unseren Nachbarn nach Slowenien schaut, sieht man, was möglich ist: einerseits die schnellere Bandbreite und auf der anderen Seite der günstigere Preis."
Das schrieb Nagl auf eine Anfrage von ORF.at zum Ausbau der Glasfasernetze in Österreich.
Von Ungarn bis zur Adriajaja ziemlich trauriges bild teilweise hier. breitbandinternet in oesterreich zu forcieren wurde ja auch schon des oefteren seitens der politik verkuendet (bspw. vor den letzten wahlen seitens der spoe - aber die umfaller kriegen im moment eh nichts auf die reihe). getan hat sich aber bisher nichts.
Während in Graz, Innsbruck und Wien erst kleine Teile der physisch längst vorhandenen Glasfasernetze tatsächlich auch erschlossen sind, verfügt der slowenische Netzbetreiber T-2 über ein landesweites Glasfasernetz.
[...]
Traumland Slowenien
Vom Angebot der Slowenen kann man in Österreich nur träumen: Für Einsteiger stehen Anbindungen mit zehn MBit/s synchron für einen Pauschaltarif von 14 Euro monatlich zur Verfügung. 50 MBit/s kosten 50, 100 MBit/s 100 Euro pro Monat.
[...]
Entwicklungsland Österreich
In Österreich existiert weder ein vergleichbares landesweites Netz, noch sind symmetrische Anbindungen für Privatkunden die Regel.
In den Landeshauptstädten werden die teils bereits vor mehr als einem Jahrzehnt verlegten Glasfasern erst langsam, nach und nach erschlossen. Keine einzige Kommune kann es sich freilich leisten, ihr Glasfaserangebot zu bewerben.
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Ich finde es erschreckend, das man nun auch in Apotheken nach seiner Payback-Karte gefragt wird.auch wenn die das in ihre datenschutzbestimmungen reinschreiben, so ganz traue ich denen nicht.
So geschehen in einer Apotheke der LINDA-Apothekengruppe.
Zwar steht auf der LINDA-Seite, das man die Payback-Karte nur bei nicht rezeptpflichtigen Einkäufen benutzen kann und unter Datenschutz “2. Werbung und Marktforschung” steht:
Setzen Sie Ihre PAYBACK Karte bei einem Partnerunternehmen ein, so meldet dieses die Rabattdaten (Waren/Dienstleistungen, Preis, Rabattbetrag, Ort und Datum des Vorgangs) an Loyalty Partner zur Gutschrift, Abrechnung gegenüber den Partnerunternehmen, Verwaltung und Auszahlung der Rabatte. Apotheken melden Waren/Dienstleistungen nicht.
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Teilnehmer: Jakob Kranz (Moderation), Frank Rosengart, Constanze Kurz
Für Datenschützer sind sie ein Horrorszenario - für Freiberufler und Studierende ein tägliches Arbeitswerkzeug: Soziale Netzwerke a la StudiVZ, Orkut oder Xing haben durch Datenpannen und die Furcht vor dem "gläsernen Netzbürger" einen schlechten Ruf bekommen.
Das Kiffer-Foto von der letzen Party, das Dessous-Foto, welches eigentlich nur für die beste Freundin gedacht war, widerliche Männer-Communities, die sich an den "schärfsten" Frauenfotos ergötzen und die Furcht, dass der spätere Arbeitgeber mal etwas genauer ins Netz schaut und die peinlichen Partyfotos aus jungen Jahren entdeckt, sorgen für einen unangenehmen Beigeschmack.
Allerdings gibt es eine Generation, die ohne soziale Netzwerke gar nicht mehr leben kann. Die Jobsuche, Freizeitgestaltung, das Uni-Seminar bis hin zum Dating läuft über 'Social Networks'.
Kann sich eine "Generation Netz" irren? Sind diese Plattformen wirklich hilfreich, unersetzlich oder gar lebensnotwendig? Wie schlimm ist es wirklich, wenn persönlichste Daten gespeichert und vernetzt werden. Aber vielleicht gebt ihr alle gar keine persönlichen Daten an? Welchen Sinn macht dann aber so ein System?
In den Reihen des CCC ist eine lebhafte Debatte ausgebrochen, was der beste Umgang mit Social Networks ist: Soll man davon warnen? Oder begeistert sein? Zur Vorsicht aufrufen? Und von den Nutzern dafür belächelt werden?
Diskutiert mit uns! Im Chaosradio auf Fritz.
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Chips können von geringer Entfernung abgelesen werdenaber natuerlich ist man im innenministerium voellig merkbefreit und redet alles schoen. was eigentlich auch nichts neues ist:
Passfälscher müssen künftig gar keine Pässe mehr stehlen oder kopieren, warnt der britische Datenschutz-Experte Ian Graham im ORF-Interview im "Ö1 Morgenjournal". In Großbritannien, wo Pässe mit Mikrochips längst im Umlauf sind, bezweifelt man an die Unsicherheit nicht mehr. Graham gehört zu jenen Experten, die Sicherheitslücken bei Mikrochips in Pässen enttarnen: "Kontaktlose Chips können von einer bestimmten Entfernung abgelesen werden. Solche Computerchips sind schon geknackt worden."
Fingerabdrücke sind nicht austauschbar
Für den Experten stellt die Tatsache, dass künftig auf jedem Pass Fingerabdrücke gespeichert werden ein extremes Sicherheits-Problem dar. "Wenn diese Fingerabdrücke einmal gestohlen sind, dann gibt's keinen Weg mehr zurück. Wenn man etwa eine Kreditkarte stiehlt, kann man noch einmal eine andere kriegen, aber wenn die Fingerabdrücke mal weg sind, sind sie weg." Im schlimmsten Fall könnten Kriminelle mit diesen Daten Fingerabdrücke nachbauen und etwa an Tatorten irreführende Fingerabdrücke hinterlassen." Der Experte davor, dass sich Kriminelle durch den Zugang zu den persönlichen Daten Zugang zu etwa einem Bankkonto verschaffen könnten oder die Daten anders missbräuchlich verwenden könnten.
Die EU-Kommission wie auch das österreichische Innenministerium wollen von Sicherheitslücken nichts wissen. Pässe mit biometrischen Daten seien fälschungssicherer als die alten Pässe, wird erklärt. Sicherheitslücken, die es noch vor Jahren in Großbritannien aufgetreten sind, seien längst behoben. Die EU erhofft sich von der Einführung der Fingerabdruckspflicht eine schnellere Identifizierung von Terroristen.quasi wie wenn man eine vase auf den boden schmeisst, diese in tausend einzelteile zersplittert und man dann sagt, die vase ist nicht kaputt, es hat sich bloss ihre physische gestalt im raum geaendert, was das fassungsvermoegen der vase erhoeht :)
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Schäuble wies Kritik zurück, wonach mit immer neuen Sicherheitsgesetzen ein Überwachungsstaat geschaffen wird. "Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu verleumden." Er habe nichts gegen einen gehörigen politischen Wettstreit. "Aber bei der Diffamierung unseres Rechtsstaates als Überwachungsstaat hört es auf.ich bin mal gespannt was jetzt passiert ;)
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Die allererste Zeugenbefragung im Untersuchungsausschuss am Dienstag hatte Sex: Innenminister Günther Platter (ÖVP) höchstpersönlich musste dem Kontrollgremium drei Stunden lang Rede und Antwort wegen der schleppenden Aktenübermittlung stehen. Nachdem sich das Parlament erst einen Tag zuvor mit Platter aus Datenschutzgründen auf eine tolerable Form der Aktenschwärzung geeinigt hatte, nahm der SPÖ-Fraktionsführer im Ausschuss, Rudolf Parnigoni, den Minister dazu prompt in die Mangel.jaja, das finden sogar deutschen komisch was da in der alpenrepublik so abgeht. oesterreich ist bei weitem nicht das kleine opfer der eu, als das es sich selbst immer so gerne darstellt, wenn's ungemuetlich wird. aber ist nunmal leichter die probleme auf andere zu schieben. viele von den problemen hier sind hausgemacht. aber oesterreich sieht sich ja gerne in der opferrolle :) jaja, ich weiss nazivergleich...
Weil von Platter erwirkt worden ist, dass personenbezogene Daten wie ethnische Herkunft, Gewerkschaftszugehörigkeit oder sexuelle Orientierung von seinem Ressort gefiltert werden dürfen, bohrt Parnigoni beim Minister minutenlang nach, ob in den Personalakten des Innenministeriums tatsächlich Angaben über das Sexualleben von Mitarbeitern festgehalten werden – bis Platter schließlich etwas entnervt antwortet: „Meinen Informationen nach: ja.“ Kollektives Aufhorchen im Saal. Dann aufgeregtes Gemurmel in den Journalistenrängen. Ein eigens angereister deutscher Reporter raunt: „Ihr seid schon ein komisches Land.“
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Genetic modification actually cuts the productivity of crops, an authoritative new study shows, undermining repeated claims that a switch to the controversial technology is needed to solve the growing world food crisis.
The study – carried out over the past three years at the University of Kansas in the US grain belt – has found that GM soya produces about 10 per cent less food than its conventional equivalent, contradicting assertions by advocates of the technology that it increases yields.
Professor Barney Gordon, of the university's department of agronomy, said he started the research – reported in the journal Better Crops – because many farmers who had changed over to the GM crop had "noticed that yields are not as high as expected even under optimal conditions". He added: "People were asking the question 'how come I don't get as high a yield as I used to?'"
He grew a Monsanto GM soybean and an almost identical conventional variety in the same field. The modified crop produced only 70 bushels of grain per acre, compared with 77 bushels from the non-GM one.
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Das Innenministerium in Schleswig-Holstein verklagt Observierten auf Herausgabe des zufällig gefundenen GPS-Senders, dessen Einsatz durch die Fahnder mehrere Monate geleugnet wurde. Eine Posse aus Schleswig-Holstein
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Ich habe beschlossen, von Facebook wegen der unautorisierten Nutzung meines Namens in einer Werbung für das Portal Schadensersatz zu fordern.vertreten wird johnny von udo vetter. mal schauen was dabei rauskommt.
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Das Bundeskriminalamt kann eine Wohnung ohne Einwilligung des Inhabers betreten und durchsuchen, wenn [...] Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sich in ihr eine Sache befindet, die nach §20s Abs 1 Nr 1 sichergestellt werden darf.das ist nur ein beispiel von vielen. der ganze entwurf ist voll mit solchen formulierungen, die dem bka quasi freie hand geben, egal worum es letztendlich geht. andererseits spiegelt das auch die masslose frechheit der politik wieder und dass es mit demokratie und grundrechten "bei denen" nicht weit her ist.
Und das waren die Sachen, mit denen man sich oder andere töten oder verletzten, Sachen beschädigen oder sich oder anderen die Flucht ermöglichen oder erleichtern kann. Wir halten also fest: das BKA darf alle Wohnungen durchsuchen, denn Tatsachen sprechen dafür, dass sich darin Messer befinden, mit denen man sich verletzten kann. Und Werkzeug, mit dem man Sachen beschädigen kann. Immerhin dürfen sie nachts nur kommen, wenn dies zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr [...] erforderlich ist. Da fühlt man sich doch gleich viel sicherer!
[...]
Also, liebe Leute, das ist jetzt in eurer Verantwortung, eure Bekannten über dieses Gesetz aufzuklären. Erzählt ihnen von der "Quellen-TKÜ", mit der sie Trojaner auch bei Sachbeschädigung etablieren wollen, von der Wohnungsdurchsuchung, wenn man dort Messer oder Schuhe vermuten kann, von den Platzverweisen (da steht übrigens nur, dass sie befristet sein müssen, nicht dass die Frist nicht "1000 Jahre" sein kann, und da steht auch nicht, dass der Ort, dessen man verwiesen wird, nicht "Bundesrepublik Deutschland" sein kann), den Präventivverhaftungen (Guantanamo, ick hör dir trapsen), den Durchsuchungen... Wenn wir da jetzt nicht ein Faß aufmachen, dann wird das so durchgewunken.
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Der Tag der Erde findet alljährlich in über 175 Ländern weltweit statt und soll die Menschen dazu anregen, ihr Konsumverhalten zu überdenken. Er findet auf Beschluss des US-Kongresses seit 1970 in den USA statt; seit 1990 wird dieser weltliche Feiertag international begangen.
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Wir stehen am Beginn des Informationszeitalters, in dem der Zugang zu Wissen in vielerlei Hinsicht wichtiger ist als der Zugang zu materiellen Ressourcen. Tatsächlich wird aber in dieser sogenannten Wissensgesellschaft der Zugang zu Informationen versperrt, und frei erworbene Erkenntnisse werden aus wirtschaftlichen, politischen oder militärischen Gründen als illegal erklärt. Die zunehmenden Bemühungen von Staaten, Unternehmen und Individuen, Konkurrenten um jeden Preis davon abzuhalten, bestimmte Dinge in Erfahrung zu bringen, die sie selbst wissen, hat zu einer erstaunlichen Ausweitung des Schutzes geistigen Eigentums im Urheberrecht und zu einer beträchtlichen Ausweitung staatlicher Geheimhaltungsmöglichkeiten geführt.
[...]
Das Prinzip, das hinter dem Patentrecht steht, ist einfach: Um einen Anreiz zum Erfinden zu geben, gesteht man Erfindern das alleinige Recht zu, ihre Erfindung wirtschaftlich zu nutzen. Tatsächlich führen Patente allerdings nicht selten zu einem gegenteiligen Effekt: Konzerne lassen in großem Umfang neue und auch zu erwartende Entwicklungen schützen und blockieren damit andere Erfindungen; ein Geistesblitz kann dann schnell eine Verletzung des Patentrechts bedeuten. Im Bereich der Unternehmen sind existenzbedrohende Prozesse bereits jetzt ein ernstes Problem.
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Die Betreiber der Torrent-Tracker-Site The Pirate Bay haben am Mittwoch den Blogging-Dienst BayWords gestartet. Mit dem kostenlosen Dienst wolle man die freie Meinungsäußerung in Weblogs sicherstellen, heißt es auf der BayWords-Site.
Erlaubt sei alles, was nicht gegen schwedische Gesetze verstoße, heißt es auf BayWords, auf dem die Multiuser-Version der Open-Source-Weblogsoftware Wordpress zum Einsatz kommt. Der bisher nur über Grundfunktionen verfügende Dienst solle in den nächsten Wochen ausgebaut werden, hieß es.
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EU-Bürger haben in der Mehrheit kein besonderes Vertrauen in die Sicherung persönlicher Daten. Zwei Drittel machen sich Sorgen über den Schutz ihrer Daten, geht aus einer Studie (PDF-Datei) im Auftrag der EU-Kommission hervor. Allerdings ist das keine neue Sorge: Die Zahl der EU-Bürger, die sich Sorgen um den Datenschutz machen, ist nach Erkenntnissen der Kommission trotz der erheblichen technischen Entwicklung in den vergangenen zwei Jahrzehnten nahezu gleich geblieben.wen wundert's. hoert man doch bald taeglich von verschwundenen datentraegern, gestohlen laptops und festplatten die unverschluesselt sind, versehentlichen veroeffentlichungen privater daten und so weiter.
Der Studie zufolge ist nicht einmal die Hälfte der befragten EU-Bürger der Meinung, dass ihre Daten in ihrem jeweiligen Heimatland hinreichend geschützt sind. Eine Mehrheit befürchtet, dass die jeweils national geltenden Datenschutzbestimmungen der wachsenden Flut privater Daten im Internet nicht mehr Herr werden. Dieser Skepsis steht ein weit verbreitetes Unwissen über Datenschutzgesetze und Institutionen gegenüber. Weniger als ein Drittel der Befragten kannte die jeweils zuständige Datenschutzorganisation.
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Zach und Zeger befürchten, dass die Polizei unkontrollierten Zugang zu den Videoüberwachungssystemen der ASFINAG bekommen könnte. Das System der ASFINAG umfasst rund 2.000 Videokameras, die zu Zwecken der Verkehrsüberwachung, bei der Lkw-Mautkontrolle und auch in der Section-Control eingesetzt werden.das innenministerium bestreitet natuerlich alles. wetten die kommen bald mit kinderpornos, terrorismus oder menschenhandel (weil boese osteuropaeer und so, da haben die oesis ja besonders angst vor) oder aehnlichem und druecken das durch.
Indizien dafür fänden sich im Arbeitsprogramm der Bundesregierung, sowie in einer Kombination zweier Paragrafen des am 6. Dezember 2007 von SPÖ und ÖVP novellierten Sicherheitspolizeigesetzes [SPG] und der sich derzeit in Begutachtung befindlichen Novellierung des Datenschutzgesetzes [DSG], die vom Bundeskanzleramt betrieben wird.
[...]
Zeger: "Bisher war es der ASFINAG möglich, auf Grundlage des Datenschutzgesetzes SPG-Anfragen der Polizei zurückzuweisen. Nach der Novelle des DSG müsste sie die Daten ohne richterlichen Beschluss an die Polizei herausgeben."
Zach und Zeger sprachen sich gegen eine pauschale und verdachtsunabhängige Überwachung der österreichischen Autobahnen durch ein solches System aus. Zum Kampf gegen Autodiebstähle seien solche Maßnahmen auch wenig geeignet. "Die professionellen Autodiebe tauschen die Kennzeichen aus oder nehmen sie ab und schaffen die Fahrzeuge auf Lastwagen beiseite. Damit ist die Kennzeichenüberwachung nutzlos und man erwischt höchstens die kleinen Gelegenheitsdiebe", so Zeger.
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„Der Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonas-Urwald kann einen Orkan in Europa auslösen.“
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Seine halluzinogene Wirkung entdeckte Hofmann am 16. April 1943 durch Zufall, nachdem er die Substanz vermutlich durch die Haut absorbiert hatte. Er wiederholte dieses Erlebnis am 19. April 1943 durch die Einnahme von 250 Mikrogramm LSD. Verglichen mit der Wirksamkeit der damals bekannten Mutterkornalkaloide, entsprach das der kleinsten Menge, bei der man noch eine Wirkung hätte erwarten können. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese Menge bereits dem Fünffachen der normal wirksamen Dosis (etwa 50 µg) von LSD entsprach. Dieses Datum gilt heute als Zeitpunkt der Entdeckung psychoaktiver Eigenschaften des LSD. Der Jahrestag wird von popkulturellen LSD-Anhängern als „Fahrradtag“ (Bicycle Day) gefeiert, da Hofmann am Beginn seines Rauscherlebnisses mit dem Fahrrad nach Hause fuhr.und albert hofmann ist schuld.
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„Ich hörte, wie mein Sohn geschlagen wurde.“ Er habe gerufen: „Mama, sie bringen mich um.“ Die vier angeklagten Elitepolizisten zeigten keine Regung. Am ersten Prozesstag in der letzten Woche hatten sie Schläge oder Tritte vehement bestritten.so und um dem ganzen noch die kronen aufzusetzen folgendes. dem jungen wurde unter anderem ein zahn abgebrochen und jetzt lest mal was der sek-typ dazu sagt:
[...]
Als sie ihren Sohn sah, habe er bewusstlos auf dem Boden gelegen, sagte die Mutter. Sie habe sofort alles fotografiert. Sie erhob auch Vorwürfe gegen einen Feuerwehrmann. Als der damalige Schüler eigentlich ins Krankenhaus gebracht werden sollte, seien Sätze wie „Du wirst es verdient haben“ gefallen.
Einer der Männer sagte, er sei als Erster des Kommandos in die Wohnung gekommen und habe dabei einen Schutzschild getragen. Auf dem dunklen Flur sei er unabsichtlich mit dem Schüler zusammengestoßen. Der Schild sei groß und schwer, er könne die Verletzungen verursacht haben.is klar, so wie man das aus schlechten filmen kennt: sie ist gegen die tuer gelaufen....ein unfall. ich habe sie nicht verpruegelt.
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Die Telefonieanalogieja genau jetzt wird eine sog. "expertengruppe" ins leben gerufen, die es wieder richten soll. das schoene daran, fuer die opfer (alle eu-buerger) soll das natuerlich voellig intransparent bleiben und datenschutz gilt nur fuer die ueberwacher:
In beiden Fällen war das zu erwarten, zumal man sich behördlicherseits - wie immer - an der Telefonie orientierte. Es sollte ermittelt werden, "wer mit wem wann wo telefoniert hat".
Dass dieses Abhörkonzept auf den E-Mail-Verkehr nicht so einfach umzulegen ist, zeigte sich bereits anhand des Richtlinientexts. Web-Mail-Anwendungen fallen grundsätzlich nicht unter die Speicherpflicht, denn damit wäre eine Komplettüberwachung des WWW-Verkehrs verbunden gewesen.
Kunden, die eigene Mailserver benutzen, fallen aus Gründen technisch-geographischer Unmöglichkeit ebenfalls nicht unter die Speicherpflicht.
Spam-Vorratsdatenspeicherung
Dafür haben die Internet-Zugangsprovider sämtliche E-Mails zu protokollieren, die über von ihnen verwalteten E-Mail-Konten gehen. Für jede Spam-Mail muss eigentlich ein eigener Datensatz angelegt werden, egal was ein Spamfilter dazu meint.
Angesichts des aus alldem abzuleitenden Wissensstand in der EU-Kommission über Internet-basierte Informationstechnologie ist erklärlich, dass man nun nach Experten ruft.
Das technische Komitee TC LI für "gesetzmäßiges Überwachen" im European Telecom Standards Institute [ETSI] bietet das Dokument der EU-Kommission bereits zum internen Download an. Für EU-Bürger ist es derzeit nicht erhältlich.ist eigentlich auch schon egal, die ganze scheisse wird sowieso demnaechst von den gerichten geippt werden.
[...]
Hier wie dort ist man sehr am Datenschutz interessiert, aber nur dann, wenn es um die persönlichen Daten der beteiligten Überwachungsexperten geht.
In Präambel zehn wird angemahnt, dass die Weitergabe von Informationen aus der Expertenrunde erstens den Sicherheitsregeln, die z. B. auf die "Euratom"-Meetings zutreffen, genügen müssten.
ETSI TC LI wiederum veröffentlicht weder die technischen Dokumente, die zur Implementierung der dort erarbeiteten Überwachungsstandards in allen Telekom-Netzen führen, noch erfährt die Öffentlichkeit, wer in diesem Komitee sitzt.
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Monsanto developed G.M. seeds that would resist its own herbicide, Roundup, offering farmers a convenient way to spray fields with weed killer without affecting crops. Monsanto then patented the seeds. For nearly all of its history the United States Patent and Trademark Office had refused to grant patents on seeds, viewing them as life-forms with too many variables to be patented. “It’s not like describing a widget,” says Joseph Mendelson III, the legal director of the Center for Food Safety, which has tracked Monsanto’s activities in rural America for years.
Indeed not. But in 1980 the U.S. Supreme Court, in a five-to-four decision, turned seeds into widgets, laying the groundwork for a handful of corporations to begin taking control of the world’s food supply. In its decision, the court extended patent law to cover “a live human-made microorganism.” In this case, the organism wasn’t even a seed. Rather, it was a Pseudomonas bacterium developed by a General Electric scientist to clean up oil spills. But the precedent was set, and Monsanto took advantage of it. Since the 1980s, Monsanto has become the world leader in genetic modification of seeds and has won 674 biotechnology patents, more than any other company, according to U.S. Department of Agriculture data.
Farmers who buy Monsanto’s patented Roundup Ready seeds are required to sign an agreement promising not to save the seed produced after each harvest for re-planting, or to sell the seed to other farmers. This means that farmers must buy new seed every year. Those increased sales, coupled with ballooning sales of its Roundup weed killer, have been a bonanza for Monsanto.
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Der „Gesetzentwurf über die Ausweitung und Stärkung der Rechte des Bundestages und des Bundesrates in Angelegenheiten der Europäischen Union“ vom 11.3.2008 ist eine solche gute Nachricht. Dies mag daran liegen, dass es ausnahmsweise ein Gesetzentwurf der gewählten Abgeordneten des Bundestages und nicht der Bundesregierung ist. Zudem haben ihn – auch eine Seltenheit – nicht nur die Abgeordneten der „großen Koalition“ vorgelegt, sondern auch die Abgeordneten der Grünen.zum gesetzentwurf geht's hier (.pdf)
Die große Verbesserung durch diesen Gesetzentwurf liegt darin, dass mit Inkrafttreten des EU-Vertrags von Lissabon ein Viertel der Mitglieder des Bundestages das Recht erhalten sollen, das Bundesverfassungsgericht anzurufen, wenn sie ein Bundes- oder Landesgesetz für verfassungswidrig halten. Bisher hatte dieses Recht nur ein Drittel der Abgeordneten des Bundestags (§ 76 BVerfGG, sog. „abstrakte Normenkontrolle“). Durch die unheilige Allianz der beiden großen Fraktionen kann die derzeitige Opposition die Einhaltung unserer Grundrechte nicht mehr kontrollieren lassen. FDP, Grüne und Linke stellen nur 26% der Mitglieder des Bundestags. Mit dem künftig auf ein Viertel abgesenkten Quorum können sie wieder das Bundesverfassungsgericht anrufen.
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Die Piratenpartei Österreichs veranstaltet eine Demonstration gegen die Videoüberwachung an Schulen.
Treffpunkt:
22.04.08, 16:00 Uhr vor dem Palais Epstein (alter Stadtschulrat),
Doktor-Karl-Renner-Ring 1, 1010 Wien
Anschließend Demonstrationszug über das Unterrichtsministerium zum Stadtschulrat.
Den Infoflyer könnt ihr unter http://www.piratenpartei.info/files/demo_flyer_noblacksail.pdf downloaden.
Warum seid ihr gegen die Videoüberwachung an Schulen?
Kurz und bündig: Videoüberwachung ist teuer und sinnlos!
Verschiedenste Studien zeigen bereits, dass Videoüberwachung ein teures sinnloses Unterfangen ist.
Die Kosten der Videoüberwachung decken niemals die eventuell vermiedenen Schäden. Selbst wenn eine Kamera ein Vergehen filmt, heißt das noch lange nicht, dass der Täter überhaupt gefasst wird.
Außerdem wurde bereits bei verschiedensten Pilotprojekten festgestellt, dass die Vandalen ihre Aktionen dann in toten Winkeln ausführen, somit wird das Problem nur verdrängt und nicht bekämpft. Somit würden Probleme aus der Schule verlagert werden und nicht entsprechend pädagogisch behandelt werden.
Gibt es überhaupt Alternativen zur Videoüberwachung?
Ja! Es klingt so einfach und banal aber pädagogische Maßnahmen führen nachhaltig zum Erfolg. Natürlich ist es Zeitintensiv und bindet Lehrer. Doch beim Stadtschulrat warten genügend Lehrer auf einen Job, somit würde man gleich die Arbeitslosenrate senken. Die höheren Kosten müssen es uns wert sein, da diese Maßnahme langfristigen Erfolg garantiert. Die höheren Kosten müssen wir für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Österreich investiert werden.
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* Size: 112 x 46 x 17 mmist auf jeden fall nicht uninteressant und soll fuer unter 50 us-dollar an den start gehen. ich hoffe ja das solche teile auch mal offiziell in europa angeboten werden.
* Phone Book: 100 entries
* Speed Dial: 90 locations
* Bands: Tri-mode 1900MHz CDMA
* Battery: Standard Li-Ion 720 mAh
* Battery Life: Digital talk time 3 hours and standby time 240 hours
* Ring Tones: 12
* Antenna: Embedded
* Graphic No LCD
*
* AFLT: For compliance with FCC mandated E911
* Call History: 20 missed, 20 incoming, and 10 outgoing
* TTY Compatible: For the hearing impaired
* Optional GPS Module: For location-based services
* Multi Languages
[features hop1900]
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Die Auseinandersetzung um die zunehmende Videoüberwachung von Mitarbeitern und Kunden in Ladenketten findet kein Ende und beschäftigt inzwischen verstärkt die Gerichte. So hat das Amtsgericht Hamburg der Kaffeehaus-Kette Balzac die Beschattung von Gästen mit Kameras in einer aktuellen Entscheidung untersagt. Nach dem Fall Lidl und immer neuen Berichten über skandalöse Methoden der Mitarbeiterüberwachung in Supermärkten werden zugleich die Rufe der Gewerkschaften nach einem verbesserten Arbeitnehmerdatenschutz lauter.so und jetzt festhalten. jetzt kommt der schaeuble des tages:
[...]Auch beim Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen sollen Mitarbeiter nach Angaben der Datenschutzbeauftragten des Landes, Bettina Sokol, rechtswidrig per Videokamera überwacht worden sein. Die Observationen hätten auch vor Umkleideräumen nicht haltgemacht.
[...]
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat unterdessen ihre Forderungen nach rascher gesetzlicher Abhilfe verstärkt. Zunächst müsse die Maximalstrafe von 250.000 Euro für Unternehmen, die gegen das Datenschutzgesetz verstoßen, drastisch erhöht werden, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane. Solche Summen würden Konzerne aus der Portokasse zahlen. Der Einsatz von Überwachungskameras müsse gesetzlich ebenso eindeutig geregelt werden wie der Zeitraum der Speicherung von personenbezogenen Daten. Überfällig sei auch eine Regelung zur Nutzung von E-Mail und Internetdiensten am Arbeitsplatz durch den Gesetzgeber.
"Wenn in den Supermärkten geklaut wird, was das Zeug hält, müssen wir uns nicht wundern, dass Videokameras installiert werden"hahahahahaha..............manchmal frage ich mich ja wie es im kopf vom schaeuble aussieht. das internet als terrorcamp / kinderpornosammelpunkt / bombenbauanleitungsfundus / raubkopiererzusammenrottung, autobahnen als infrastruktur fuer schwerverbecher und drogenhaendler und supermaerkte als ort wo "geklaut wird was das Zeug hält". erstaunlich dass in den regalen der geschaefte noch sachen liegen :)
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"Im Gegensatz zur alten Software stellt die neue die Fragen schon vor der Prüfung zusammen und sichert diese nur unzureichend", so Hausherr.gut, das wuerde sich wahrscheinlich jeder pruefling wuenschen :) ist aber nicht sinn der sache. es haben ohnehin schon genug idioten einen fuehrerschein, da sollte wenigstens ein paar huerden und "ausleseprozesse" geben.
Seger pflichtet ihm bei: "Die Fragen können auch auf einem USB-Stick gespeichert und dem Prüfling schon vorher übergeben und entschlüsselt zugänglich gemacht werden, ohne dass die Aufsichtsperson etwas davon bemerken würde."
"Aber auch 1998, bei der Einführung der Prüfung auf CD-ROMs, hat es am Anfang einige Probleme gegeben."schoen das man daraus nichts gelernt!
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„Es gibt so viele Schilder. Den Autofahrern können nicht alle erfassen und richtig reagieren“, begründete Bürgermeister Christian Stöckl (VP) das Durchforsten des Schilderwaldes. „Die Wahrnehmungspsychologie zeigt, dass in zwei Sekunden nicht mehr als drei Schilder registriert werden können“, meinte auch ÖAMTC-Direktor Erich Lobensommer.die entsprechenden schilder sind erstmal nur notduerftig mit plastiksaecken verdeckt. sollten sich dadurch im normalen verkehr keine groesseren probleme einschleichen, kommen die verkehrsschilder komplett weg.
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Nach Fleischers Erkenntnissen hielt die Tonträgerindustrie 1933 einen Kongress in Rom ab. Ziel des Treffens war es, einen internationalen Verband zu gründen. Mit den von Mussolini gebotenen Bedingungen waren die teilnehmenden Firmen offenbar so zufrieden, dass sie im nächsten Jahr wieder in Italien tagten, dieses Mal im norditalienischen Stresa. Die Tonträgerunternehmen, die als juristische Personen nicht selbst schöpferisch tätig waren, wollten sich Monopolrechte (vulgo: "geistiges Eigentum") auf die von ihnen vermarkteten Aufnahmen gewähren lassen. Gegner dieses Vorhabens waren unter anderem Gewerkschaften, die lieber den aufführenden Musikern als den Plattenfirmen Monopolrechte gewähren wollten. Die CISAC, der Verband von Autoren und Komponisten, schwenkte dagegen nach Stresa um und befürwortete gesonderte Monopolrechte für Schallplattenhersteller. Auch bei der italienischen Regierung stießen die Tonträgerhersteller mit diesem Anliegen auf Verständnis: Noch nach Jahrzehnten verwiesen die Befürworter von Monopolrechten für die Plattenindustrie bei Verhandlungen immer wieder auf die ihrer Ansicht nach "fortschrittlichsten" italienischen Gesetze, die während der Herrschaft Mussolinis erlassen worden waren.damit man weiss wo das urspruenglich herkommt ;)
[...]
Die zu großen Teilen von Alfredo Rocco entwickelte und von Benito Mussolini propagierte wie praktizierte Ideologie hatte bei den Industriellen der Welt in den 1930er Jahren einen durchwegs sehr guten Ruf. Ein zentrales Merkmal war, dass große Unternehmen ihre Interessen über Verbände und staatlich geschützte Kartell- und Monopolrechte durchsetzen konnten. Die Bildung solcher Strukturen war sogar erwünscht und wurde von den Staaten gefördert, die sich am italienischen Faschismus orientierten. Insoweit ist es wenig verwunderlich, dass auch die Gründung anderer mächtiger Verbände in diese Epoche zurückreicht: die STAGMA ("Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Urheberrechte"), der Rechtsvorläufer der wichtigsten deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA, erhielt Ihre Stellung durch staatliche Verleihung nach § 22 BGB am 28. September 1933.
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Ein „massives Anfragenplus“ liege bei den Anordnungen nach § 100a StPO (Telekommunikationsüberwachung) vor. Im Vergleich zum ersten Quartal 2007 sei im ersten Quartal 2008 ein Zuwachs um 24% zu verzeichnen.
Aber auch die Vorratsdatenspeicherung werde „fleißig genutzt“. o2 gehe davon aus, dass sich die Menge der bei o2 gespeicherten Verbindungsdaten durch die Vorratsdatenspeicherung von drei Terabyte auf acht Terabyte zuzüglich Indexdaten erhöhen werde. Im ersten Quartal 2008 sei die Zahl der Auskunftersuchen nach Verkehrs- und Bestandsdaten gegenüber dem Vorjahr um 10% angestiegen. Im Jahr 2007 seien insgesamt 35.000 solcher Anfragen eingegangen.
Betrachtet man die Zuwachsraten der letzten Jahre, etwa den Anstieg der bayerischen Auskunftersuchen um 60% in den Jahren 2006 auf 2007, so erscheint die von o2 gemeldete Zuwachsrate überraschend gering. Allerdings zeigen Zahlen aus der Schweiz, dass sich die Zugriffszahlen einige Jahre nach Einführung der Vorratsdatenspeicherung gegenüber der früheren Anzahl verdoppelt haben.
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01.) My First Trumpet - the owl likes to bowlsehr schoene zusammenstellung und quasi ein kleines best-of + es gibt mal wieder was neues und hoerenswertes vom kraftfuttermischwerk selbst. was, wer dieses blog (und insbesondere den musikteil) schon ein bisschen laenger mitverfolgt, das ganze aus meiner sicht schon vornherein zum anhoerbefehl macht.
02.) Herwig Holzmann - … Your Eyes From Crying
03.) Siq - Lost In The Myst (Drowned Girl)
04.) Das Kraftfuttermischwerk - Saite A
05.) Sonic Stylus - Evergreen Garden
06.) Moosefrog feat. Anji Bee - New Life
07.) Planet boelex - direction backwards
08.) Juno6 - Inside the Blue (Frank Molder Remix)
09.) Henrik José - I’m on your side
10.) Disrupt - Kozure Okami (Zengineers Remix)
11.) Morpho - Projector
12.) Centerpole - follow me
13.) ??? - Aran
14.) Bliss - Energy is for Henrik
15.) Resn - My Number is
16.) Zengineers - Don´t blink
17.) Deluge - The Crush
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Die heutige Sendung basiert auf dem hervorragenden 23C3-Bodyhackingvortrag von Quinn Norton. Die Sendung soll einen Überblick geben, was bereits möglich ist und getan wird. Ausserdem wollen wir auch die ethischen Seiten der funktionalen Körpermodifikation ein wenig beleuchten.
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SZ: … wie die Online-Durchsuchung oder der Große Lauschangriff.
Hoffmann-Riem: Beide wurden als Wunderwaffen angepriesen, ohne die die innere Sicherheit nicht mehr zu gewährleisten sei. Wenn aber nach Nachweisen ihrer Unverzichtbarheit gefragt wird, kommt entweder fast gar nichts oder es folgen Beschwörungsformeln. Es gab ja beispielsweise schon ein paar Online-Durchsuchungen, deren Auswertung ich bei unserer Entscheidung gern gekannt hätte. Aber in der mündlichen Verhandlung vor unserem Gericht hatten die höchsten Beamten gerade dafür keine Aussagegenehmigung. Warum hat man nicht versucht, jedenfalls auf einer mittleren Abstraktionsebene, also ohne Details, plausibel zu machen, dass diese Online-Durchsuchungen unverzichtbar waren und inwieweit sie Informationen gebracht haben, die sonst nicht möglich gewesen wären? Oder nehmen Sie die Rasterfahndungen nach dem 11. September 2001...
SZ: ... die sie im März 2006 stark eingeschränkt haben.
Hoffmann-Riem: Die seinerzeitige Rasterfahndung hat die erwünschten Erfolge, das Aufspüren sogenannter Schläfer, nicht gebracht, wohl aber Nebenfunde, wie etwa das Aufspüren von Drogendealern. Das reicht zur Legitimation einer solchen umfassenden Informationserhebung mit stigmatisierenden Wirkungen für ganze Bevölkerungsteile nicht. Wie haben die Rasterfahndung nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber eine konkrete Gefahrenlage verlangt. Eine allgemeine, etwa die seit 2001 bestehende Bedrohungslage reicht hierfür aber nicht aus.
[...]
SZ: Nach dem 11. September 2001 haben Sie beklagt, dass die Balance zwischen Freiheit, Gleichheit und Sicherheit gestört sei. Sehen Sie dies auch heute so?
Hoffmann-Riem: Die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit ist weiterhin nicht gewahrt. Daran konnte auch das Bundesverfassungsgericht mit seinen punktuellen Entscheidungen zu bestimmten Gesetzen nichts ändern. Ich teile zwar den Satz, dass einem ohne Sicherheit die Freiheit nichts nützt und dass ohne Freiheit die Sicherheit das Merkmal eines nicht lebenswerten Staates ist. Ich sehe zu viele Eingriffe zu Lasten der Freiheit auf der Basis ungesicherter Behauptungen und unter Berufung auf punktuelle Erfolgsmeldungen und immer wieder nur durch den allgemeinen Hinweis auf eine angespannte Sicherheitslage ...
SZ: ... insbesondere durch Terrorismus.
Hoffmann-Riem: Es gibt meistens sehr diffuse, nicht nachprüfbare Aussagen des Innenministers oder seiner hohen Behörden. Wir können nicht prüfen, ob diese Hinweise die Folgerungen rechtfertigen. Eine Balance zwischen Freiheit und Sicherheit setzt aber voraus, dass man rational zu einer Abwägung kommt. Man müsste also sowohl die Gefahrenlage als auch die Tauglichkeit der Instrumente genau besehen.
[...]
SZ: Vermissen Sie immer noch einen gesellschaftlichen Diskurs über Risiken?
Hoffmann-Riem: Ja. Seit dem 11. September haben wir die Frage nicht beantwortet: Welche Risiken und Restrisiken wollen wir uns leisten? Die Zahl der jährlichen Verkehrstoten in Deutschland ist weit größer als die Zahl der Terrorismusopfer in Europa in den letzten zehn Jahren. Das Restrisiko Straßenverkehr haben wir gleichwohl akzeptiert.
SZ: Auch Sie?
Hoffmann-Riem: Ja. Um unserer Fortbewegungsfreiheit willen nehmen wir bestimmte Risiken in Kauf. Wir versuchen uns dagegen durch Airbags und Anderes zu schützen, riskieren es aber beispielsweise nicht, kontinuierliche Überprüfungen der Fahrtauglichkeit vorzunehmen. Das Restrisiko bleibt also immer noch sehr groß. Hier gibt es keinen öffentlichen Aufschrei. Welchen Grad an Restrisiko wir uns im Hinblick auf die Sicherheit vor terroristischen Anschlägen erlauben wollen, um noch politisch frei und ohne übermäßige Überwachung durchatmen zu können - das haben wir noch nicht ausgiebig diskutiert.
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* Krems: 15. April 2008 / 13:00 bis 17:00 Uhr / Donau-Universität Kremsleider werde ich bei den grazer linxtagen (warum eigentlich linxtage? es handelt sich dabei doch nur um einen tag) nicht vor ort sein koennen. genau an dem wochenende habe ich einen nicht verschiebbaren termin. somit bin ich also schon das zweite mal in folge verhindert :(
* Graz: 19. April 2008 / 9:30 bis 18:00 Uhr / FH Joanneum Eggenberg
* Wien: 15. bis 17, Mai 2008 / Gewerbehaus Wien (WK Wien)
* Eisenstadt: 30. und 31. Mai 2008 / Fachhochschule
* Klagenfurt: 30. Mai 2008 / 9:00 bis 16:00 Uhr / Universität Klagenfurt
* Linz: 27. - 29. Juni 2008 / Kunstuniverstät am Hauptplatz
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Fuer die taegliche Korrespondenz kommt auf den meisten Rechnern Microsoft Office oder OpenOffice zum Einsatz. Mit wachsendem Volumen und Komplexitaet stossen aber beide Vertreter (einer sogar sehr frueh und deutlich) an ihre Grenzen. Instabilitaet und Unzuverlaessigkeit sind die Folge. Wer umfangreiche und optisch ansprechende Dokumente erstellen moechte, greift oft auf TeX oder LaTeX zurueck. Wie TeX und LaTeX funktionieren, hoeren wir von Frank Hofmann (Hofmann EDV - Linux, Layout und Satz).
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Erschütternder Dokumentarfilm von 1991, der anhand von Interviews mit führenden Neonazis und Holocaustleugnern sowie Archivmaterial von konspirativen Treffen den Zustand der deutschen Neonaziszene kurz nach der Wende aufzeigt und deren internationalen Verquickungen, die bis ins Europaparlament reichen.[via kfmw.blog]
Die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen ereigneten sich August 1992 im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen. Es handelte sich um die massivsten ausländerfeindlichen Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte.dieser film steht unter creative commons lizenz und kann auch direkt runtergeladen werden (.ogg/550mb/80min)
Zum Hintergrund zählt, dass Asylbewerber monatelang ohne ausreichenden Zugang zu sanitären Einrichtungen und Nahrungsmitteln vor der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) zu kampieren gezwungen waren. Während der Ausschreitungen wurden mehrere hundert rechtsextremen Randalierer von einer Menge von zeitweise bis zu 3.000 teilweise applaudierenden Schaulustigen beobachtet. In der Presse wurden die Ereignisse auch als Pogrom bezeichnet.
Bei den tagelangen Krawallen konzentrierte sich nach dem Abtransport der Asylbewerber in sichere Unterkünfte die Gewalt auf die Polizei und das in Brand gesetzte benachbarte Wohnhaus, in dem sich 115 Vietnamesen und ein Fernsehteam aufhielten.
[wikipedia: Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen]
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In diesem Falle waren die terroristischen Schwerkriminellen ein Ehepaar mit drei Kindern im Alter von 3, 6 und 10 Jahren, vor allem die Mutter, die ihre dreijährige Tochter an der Lilliput First School anmelden wollte. Für diese Schule gibt es viele Bewerbungen und wenig Plätze. Der Zugang ist nur möglich, wenn die Eltern im vorgeschriebenen Einzugsbereich der Schule wohnen.
Da die Eltern seit Herbst letzten Jahres vorhatten, demnächst umzuziehen, aber ihre Tochter unbedingt an der Lilliput unterbringen wollten, wendete sie sich an die Stadtverwaltung um Rat und bekam den Hinweis, ein Platz wäre kein Problem, wenn sie nicht nach dem 31. Januar umziehen würde. Die Familie beachtete die Deadline und zog ein paar Wochen später um, zwei Meilen entfernt.
Ein durchgedrehter Beamter teilte daraufhin der Stadtverwaltung mit, die Familie würde sich den Platz für ihre Tochter unter falscher Angabe der alten Adresse erschleichen wollen, woraufhin sich die Überwachungsmaschinerie aufgrund des Antiterrorgesetzes in Gang setze. Beamte postierten sich auf Grundlage des RIPA vor das Haus der Familie und notierten fleißig, wann die Mutter mit welchen Kindern im Auto wegfuhr, welche Wegstrecken abgefahren wurden, wann das Licht im Haus anging usw.
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Die Leitung der Sir Karl Popper Schule und des Wiedner Gymnasiums hat ein Ansuchen um Videoüberwachung auf den Gängen des Schulgebäudes eingereicht. Der unmittelbare Auslöser ist eine im Dezember 2007 mit einem Silvesterknaller zerstörte Toilette. Kurz vor den Osterferien, drei Wochen nachdem die Einreichung bei der Datenschutzkommission erfolgt ist, haben einige Schüler und Lehrer allmählich davon Wind bekommen. Viele von den Schülern der Gymnasien reagieren mit Empörung, sie haben eine Unterschriftenaktion gegen die Videoüberwachung gestartet.ich habe mal ein paar stichwoerter in dem textausschnitt markiert, die fuer sich allein natuerlich etwas aus dem zusammenhang gerissen sind, ueber die man aber ernsthaft mal nachdenken sollte bei der forderung nach videoueberwachung in schulen. eigentlich haette ich dazu auch ein bisschen mehr schreiben wollen, aber meine zeit ist momentan sehr beschraenkt. und jetzt nur schnell in 5 minuten irgendwas halb fertiges in die tastutar hauen, macht auch nicht so viel sinn. deshalb muss das erstmal reichen.
Die Schüler missen eine "angebrachte Kommunikation" und sehen die Vorgehensweise als "pädagogische Kapitulation" an, betonen sie bei ihrer Versammlung zu der Protestaktion. Ihre Hoffnung ist eine andere Lösung, die "auf Pädagogik, nicht auf Bevormundung" setzt. Aus Überwachung folge zwar immer eine Einschränkung der Privatsphäre, aber eine Gangaufsicht gründe wenigstens auf Zwischenmenschlichkeit, betonen die Schüler. Elektronische Überwachung hingegen stelle einen omnipräsenten, unbekannten Beobachter dar.
Ein Großteil des Lebens von Jugendlichen in der Schule, gerade Privates, spielt sich auf den Gängen ab, die vielen Schüler, die hinter der Protestaktion stehen, sehen in dem Kontrollversuch einen Affront gegen ihre individuelle Freiheit.
Sie befürchten eine Betonung des Anstaltscharakters der Schule; weil niemand der Beobachtung entkommen könne, drücke die Videoüberwachung eine Kriminalisierung aller Schulmitglieder aus.
"Diese Art des Problemlösens ist schlichtweg falsch, da die Probleme nicht gelöst, sondern unterdrückt werden", meint auch Immanuel Harisch, Maturant der Sir Karl Popper Schule. "Man setzt sich nicht mit ihrer Wurzel auseinander und somit auch nicht mit den Schülern."
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Am Donnerstag, den 11. April 2008, wird der Bundestag über den Entwurf der Bundesregierung für das "Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums" abstimmen. Damit will die Bundesregierung bei Urheberrechtsverletzungen einen Auskunftsanspruch für Rechteinhaber gegenüber Dritten einführen, so dass z.B. die Musikindustrie Namen und Anschrift von Tauschbörsennutzern direkt bei den Providern abfragen kann, ohne hierfür den Weg über Polizei und Staatsanwaltschaft gehen zu müssen.ich glaub es hakt! waehrend den diskussionen zur vorratsdatenspeicherung wurde immer wieder beteuert, dass die contentmafia keinen zugriff auf die erhaltenen daten bekommen soll. und jetzt will man die schoen uebers hintertuerchen reinlassen.
[...]
Diese Regelung betrifft direkt Nutzer von Tauschbörsen, merkt der Grünen-Abgeordnete Jerzy Montag an: "Die Union hat außerdem die Regelung durchgesetzt, wonach der Urheberrechtsverletzer in gewerblichem Ausmaß gehandelt haben muss. Das klingt zwar nach einer Einschränkung, ist aber keine: Denn in gewerblichem Ausmaß ist die Rechtsverletzungen schon dann, wenn sie zwecks Erlangung eines un- oder mittelbaren wirtschaftlichen oder kommerziellen Vorteils vorgenommen wurde. Wer also beim privaten Runterladen Kosten für einen Songtitel sparen will, fällt unter die Regelung!"
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Nach einem Auftritt von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky [ÖVP] in der ORF-"Pressestunde" vom Sonntag ist die Diskussion über die Absicherung der E-Card mittels biometrischer Merkmale neu entbrannt. Das Ministerium sieht die Speicherung von Fingerabdruckdaten auf dem E-Card-Chip als Option, die Ärztekammer wäre bereits mit der Anbringung von Foto und Adresse des Versicherten auf der Karte zufrieden.hintergrund sind die angeblich vielen missbrauchsfaelle, die ein zusaetzliches identifikationsmerkmal auf der karte erfordern. naja, ist alles relativ:
Die Ärzte seien bereits dazu verpflichtet, die Identität der Patienten zu kontrollieren, so Leithner. Einen akuten Grund zur Einführung der Identifikationsmerkmale auf der E-Card sieht er aber nicht. Die Anzahl der Missbrauchsfälle liege "in der Norm", der Schwund sei "nicht dramatisch".rationalitaet und politiker.....
Eine solche Absicherung [mit foto] der neuen E-Card wäre aus seiner Sicht die pragmatische Lösung, da dafür keine neue Technik installiert werden müsste, in den Praxen aber die Identität der Patienten besser geprüft werden könnte. "Die Ärzte sind nicht die Gesundheits-Kripo. Sie können die Patienten ja nicht dazu zwingen, einen Pass oder einen Meldezettel in die Praxis mitzubringen", sagte der Ärztekammerpräsident.
Dorner: "Wir sollten dafür sorgen, dass der Aufwand durch Bürokratie nicht weiter wächst und die IT-Kosten nicht noch weiter steigen."
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Der Wiener Patientenanwalt protestiert. Sonst kaum jemand. Die SPÖ schläft, Arbeiterkammer, Gewerkschaft und Medien dämmern vor sich hin.
Ist es wirklich fast allen egal, wenn aus der e-card ein E-Steckbrief wird? Sind durch IP-Überwachung und Trojaner alle schon so abgestumpft, dass sie vom Widerstand nur noch wissen, dass er zwecklos ist?
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Das österreichische Pendant zur deutschen Gebühreneinzugszentrale (GEZ), die "Gebühren Info Service GmbH" (GIS), soll neue Auskunfts- und Kontrollrechte erhalten. Die GIS ist auch für die Anerkennung von Fernsprechentgeltzuschüssen zuständig, die sozial Schwache, Pflegegeldbezieher sowie Gehörlose und schwer Hörbehinderte beantragen können. Die GIS soll nun Informationen beim Zentralen Melderegister, bei den Finanzämtern und bei den Sozialversicherungen im Genehmigungsverfahren einholen dürfen. Dies geht aus dem Regierungsentwurf zur Novellierung (PDF-Datei) des Fernsprechentgeltzuschussgesetzes hervor. Für die Kernaufgabe der GIS, das Eintreiben von Rundfunkgebühren, dürfen die dabei erhobenen Daten laut Entwurf nicht verwendet werden.wichtig:
[...]
"Wir begrüßen, dass der Gebührenzuschuss auf alle Kommunikationsdienste, darunter auch Voice over IP, ausgedehnt wird", sagte Wolfgang Schwabl, Vorstandsmitglied des Branchenverbandes Internet Service Provider Association Austria (ISPA), gegenüber heise online. Er gab jedoch auch zu bedenken, dass der Datenschutz reduziert wird: "Die GIS soll nun Daten von Finanzministerium und Sozialversicherungen erhalten. Das Gesetz gibt keine Auskunft darüber, wie sichergestellt wird, dass die GIS ihre neuen Kontrollrechte immer nur in Bezug auf zweifelhafte Anträge wahrnimmt."
[...]
"Uns widerstrebt, dass ein immer weiterer Kreis direkten Zugriff auf Verwaltungsdaten erhält", kommentierte Adrian Dabrowski, Obmann der Organisation quintessenz, die sich für die Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter einsetzt. "Als Nächstes kommen die Kirchen und wollen Zugriff auf die Finanzamtsdaten für die Kirchensteuer. Vom Melderegister werden sie ja bereits informiert."
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Alexander Dix appelliert an die Bildungsministerien der Länder, Datenschutz als Kulturgut zu betrachten. Es sei erforderlich...datenschutz als fester bestandteil der lehrplaene, finde ich nur richtig und absolut unterstuetzenswert. das waere zumindest mal ein schritt in die richtige richtung.
...dass der Datenschutz auf den Lehrplan gehört, dass das Bewusstsein, dass Datenschutz in einer demokratischen Gesellschaft ein Grundrecht ist und eben auch Bestandteil einer demokratischen Kultur ist, das muss viel stärker vermittelt werden. Man kann sich nicht darauf beschränken, etwas über Datensicherheit und Verbraucherschutz en passant vielleicht mit in den Unterricht einzubinden, sondern ähnlich wie beim Umweltschutz muss der Datenschutz zum festen Bestandteil der Lehrpläne werden.
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Denn mit dem Start der neuen Straßenbahnen rüsten die Grazer Verkehrsbetriebe (GVB) komplett um. So sollen die Fahrzeuge mit Kartenautomaten sowie Videokameras ausgestattet werden. Und: Das Vertriebssystem wird modernisiert.das "allheilmittel" videoueberwachung mal wieder. ich weiss nicht ob die gvb derzeit zuviel geld hat, dass sie unbedingt in sinnlose technik verfeuern muss, anstatt sich um ihre eigentliche aufgabe zu kuemmern - den oeffentlichen personen nahverkehr. anscheinend, denn anders kann ich mir das nicht erklaeren.
"Variobahn". Anfang 2010 werden ja 45 Stück der neuen "Variobahn" vom Stapel gelassen - und damit zahlreiche Neuerungen. "Die Detailplanung soll im Sommer beendet sein, dann folgt die EU-weite Ausschreibung", so Katharina Hofmann-Sewera, Pressesprecherin der Grazer Stadtwerke
[...]
Kameras. Aus praktischen wie optischen Gründen sollen Busse jedoch mit kleineren Fahrscheindruckern ausgestattet werden. Fix ist auch, dass die GVB auf Nummer Sicher gehen: Die neuen Bims werden mit Videokameras ausgestattet.
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Für mich persönlich stellt sich dabei jedoch die Frage ob so eine Maßnahme in einer sicheren Stadt wie Graz notwendig ist. Im knapp gehaltenen Artikel wird auch davon ausgegangen, dass Videoüberwachung die Sicherheit erhöht. In der Realität wird aber lediglich das subjektive Sicherheitsgefühl erhöht und nicht die Sicherheit an sich.
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Golem.de: Gibt es denn einen Unterschied zwischen dem deutschen oder amerikanischen Rechtssystem und dem in Schweden?
Peter Sunde: Unsere Rolle im Filesharing, also das was wir tun, ist in Schweden legal. Menschen zusammenzubringen, damit sie miteinander kommunizieren, ist legal. Inhalte hoch- oder runterladen ist nicht legal.
Filesharing sollte zwar auch legal sein, ist es aber nicht. Das wollen wir ändern. Oder zumindest wollen wir die Leute dazu bringen, zu ignorieren, dass es nicht legal ist.
Golem.de: Wie kann es sein, dass Filesharing selbst illegal ist, das, was Sie tun, aber nicht?
Peter Sunde: Es gibt verschiedene Gründe, um zu erklären, warum das, was wir tun, legal ist. Es gibt das Gesetz über elektronische Foren- und Board-Systeme, das besagt, ein System sei nicht dafür verantwortlich, was die Nutzer damit machen. Solange wir also kein urheberrechtlich geschütztes Material vorhalten, können wir auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Wir halten aber kein urheberrechtlich geschütztes Material vor, sondern Torrent-Dateien, also Verweise, und die sind in Schweden legal.
Golem.de: Wie verbreitet ist denn Filesharing in Schweden?
Peter Sunde: Praktisch jeder, der einen Internetanschluss hat, tauscht Dateien. Unsere Dienste nutzen jeden Tag 800.000 bis 1 Million Schweden. Das sind etwa 10 Prozent der Einwohner des Landes.
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Manche Dinge brauchen lange, manche brauchen länger: Ich freue mich, endlich die wirklich vollständige Sammlung aller Aufzeichnungen der Veranstaltungen des 24. Chaos Communication Congress bekanntzugeben (in Audio und Video). Als letztes kam nun auch noch die Eröffnungsveranstaltung dazu.sehr schoen und von dieser stelle aus ein ganz grosses dankeschoen an alle beteiligten!
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Versicherungsunternehmen sollen künftig in Polen Patientendaten von Krankenhäusern und Ärzten kaufen können. Diese Möglichkeit sieht ein Gesetzesentwurf der rechtsliberalen polnischen Regierungspartei Bürgerplattform [PO] vor. Dabei soll es zum Beispiel um Informationen über den Verlauf von Operationen gehen sowie die Frage, welche Medikamente ein Patient nimmt.ohne kommentar.
"Versicherungsunternehmen haben das Recht, sich vor unehrlichen Kunden zu schützen", begründete Beata Malecka-Libera, PO-Abgeordnete, die geplante Regelung gegenüber der Tageszeitung "Dziennik" [Freitag-Ausgabe].
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Der Europäische Gerichtshof erschwert den deutschen Kampf gegen Lohndumping: In einem Urteil vom Donnerstag hat er verboten, öffentliche Aufträge an die Einhaltung von bestimmten sozialen Standards zu binden. Die IG-Bau wertete das Urteil als weiteren Schritt zum Raubtierkapitalismus.bei fefe gibt's dazu einen analysierenden kommentar:
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mal die Fakten betrachtet, sieht man, dass es bei der EU um die Zerstörung der Nationalstaaten geht. Über den Euro und den Stabilitätspakt wird den Ländern das Werkzeug genommen, um ihre Wirtschaft zu stärken. Über den Binnenmarkt und den ganzen Freihandelsbullshit wird den Ländern das Werkzeug genommen, ihre Wirtschaft zu schützen. Und was bleibt den Ländern dann, um den Stabilitätspakt zu erfüllen? Wachstum. Und wo kann das dann nur noch her kommen? Zu Lasten anderer EU-Länder. Und so sehen die Amis belustigt zu, wie sich die EU-Länder gegenseitig kannibalisieren. Und unter dem Gesichtspunkt haben auch die diversen EU-Erweiterungen plötzlich Sinn ergeben. Frischfleisch zum Kannibalisieren.
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Forscher der US-Universität Rochester haben einen Weg gefunden, mit dem sich Musikstücke etwa 1.000-mal stärker als mit dem bekannten MP3-Codec komprimieren lassen.
[...]
Möglich wurde diese Leistung durch die Verwendung eines neuartigen und besonders innovativen Ansatzes der Forscher. So werden Töne bei dem angewandten Verfahren nicht wie bisher aufgezeichnet, sondern direkt durch den Computer reproduziert.
[...
Die erzielten Ergebnisse bezeichnet Bocko als noch nicht ganz perfekte Kopie des Originalklangs. Probleme hätten die Forscher derzeit insbesondere noch mit solchen Passagen von Musikstücken, in denen speziellen Spielweisen wie Staccato zum Einsatz kommen. "Bei Musik mit länger anhaltenden und verbundenen Noten funktioniert unsere Methode hingegen sehr gut und es ist schwer zu sagen, ob es sich bei dem wiedergegebenen Stück um das Original oder die Reproduktion handelt", so Bocko abschließend.
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die "Geheimdienst-Plattform" aka "Intelligence Platform" von Siemens-Nokia – einem integrierten Paket zwecks Einbindung und Verknüpfung von Datenbeständen verschiedenster Datenbanken, Überwachung der Sprachkommunikation per Handy, Festnetz und aller Internetdienste, einer fertigen Lösung für Monitoring-Zentren wie dem GTAZ oder dem IMAS und allerlei Desktop-Tools für die Daten-Analyse und das Data-Miningsoviel als einleitung.
[...]
Hier im Weblog und auf der Homepage wurden schon einige dieser Datenschnüffelsysteme und -programme (siehe Kategorie Data-Mining) vorgestellt, deshalb spare ich mir eine genaue Beschreibung der PDF-Inhalte, zumal Zweck und Potential des Siemens Pakets ganz gut aus den Futurezone Artikeln hervorgehen. Es ist auch immer wieder dasselbe, aber die Lösungen werden immer umfassender und ausgefuchster, habe ich den Eindruck.
Das Siemens Paket kann laut der Informationen bei der umfassenden Ausforschung einer Person oder einer Organisation ansetzen, allgemeiner nach verdächtigen Mustern für "kriminelle" oder"terroristische" Aktivitäten im Meer der Daten Ausschau halten und dabei auf die vorherrschenden Datenschutzbestimmungen und Rechtsgrundlagen der Sicherheitsbehörden "angepasst" werden.
Es kann aber genauso gut dazu benutzt werden, die umfassende und invasive Ausforschung und Abtastung jedes Internet- und Telekommunikationsnutzers schrankenlos und generell zu ermöglichen – wenn das System in einen Staat ohne Datenschutzbestimmungen, ausreichende Kontrolle der Geheimdienste und Beschränkung der Handlungsspielräume der Sicherheitskräfte eingesetzt wird oder wenn sich die politischen Verhältnisse entsprechend ändern.
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Mild, often happy - not euphoric -, mid-tempo - not too slow and definitely not too fast. It’s a pleasant blend of moments, from pop music to experimental stuff. It’s pop for the non-pop listeners (Post-pop electronic music if you want to name it). It’s more about instruments than voice, which has a slightly metallic touch (post-human). The passages, approaches of structure, melody (usually strong without losing it’s environmental side) and effects are often exotic; they don’t sound like a band’s everyday meal - the end of "Before Guns" is a perfect example of an ingenious and surprising ending."it’s pop for the non-pop listeners" gefaellt mir sehr gut. wuerde ich so zwar nicht 100%ig unterschreiben, macht aber hoffentlich lust da mal reinzuhoeren.
[test tube 080]
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* von Schülern:oh mann, sehr schoen auch der punkt "weitere daten", mit dem das ministerium quasi einen freifahrtschein zur weiteren datensammelwut erhaelt.
o Name
o Adresse
o schulische Daten
o Daten zur Schullaufbahn
o Vorbildung
o Ergebnisse der Vergleichsarbeiten (Jahrgangsstufentests in jeder Klasse und Schulform)
o Ergebnisse der zentralen Abschlussprüfung
o Namen und Adresse der Eltern
o weitere Daten
* von Lehrern:
o Angaben zur Person
o Angaben zum Unterrichtseinsatz
o weitere Daten
Es soll jederzeit durch Rechtsverordnung des Ministeriums möglich sein, weitere Daten einzubeziehen. Auch Privatschulen sollen zur Beteiligung an der staatlichen Erfassung der Daten ihrer Schüler und Lehrer verpflichtet werden.
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Der Gesetzentwurf sei in "enger Abstimmung" mit dem Datenschutzbeauftragten entstanden und diene allein einer "fundierten Bildungsberichterstattung" zum Wohl der Schüler.hahahahaha, na klar.....big brother is watching you! er will ja nur dein bestes.
Elternbeirat kündigt Verfassungsbeschwerde anwarum muss sowas eigentlich immer erst vor's verfassungsgericht. gibt es deutschland wirklich keinen respekt mehr, seitens der politker, vor datenschutz und privatssphaere des einzelnen? wenn man sich die entwicklungen der letzten monate anschaut, muss man mit einem ganz klaren nein antworten.
Der Elternbeirat des Gymnasiums Grafing im Landkreis Ebersberg hat am Donnerstag angekündigt, eine Verfassungsbeschwerde gegen die Datenbank zu prüfen. Die Grafinger Eltern hatten im vergangenen Jahr zusammen mit Elternverbänden mehr als 21000 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt.
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Allein aus dem Umstand, dass eine bestimmte IP-Nummer einer bestimmten Person zugeordnet werden kann, folge nach Ansicht der Richter noch nicht, dass die ermittelte Person auch zu der angegebenen Tatzeit über den genannten Anschluss die vorgeworfenen Urheberrechtsverletzungen begangen hat. Da somit ein hinreichender Tatverdacht nicht ohne weiteres bejaht werden könne, sei die Akteneinsicht zu verweigern.bei f!xmbr kommentiert man das ganze auch so:
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Darüber hinaus zeigen derlei Urteile, sowie jene kürzlich des Bunderverfassungsgerichts, daß die von ausuferndem Lobbyismus durchzogene Politik auf ganzer Linie versagt hat. Insofern dürfen nicht nur Filesharer frohlocken1 , sondern auch Bürgerrechtler die somit die fortschreitende Inkompetenz des Staats in diversen Bereichen als factum erachten können. Was letztendlich noch fehlt ist ein mündiger Politiker der dieses ausgestellte Armutszeugnis auch als solches sieht und dementsprechend handelt.
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Mittlerweile gibt es 50 dieser Fusionszentren, die über das ganze Land verteilt in fast jedem Bundesstaat installiert sind. In ihnen arbeiten lokale Polizeibehörden, Agenten der zivilen und militärischen US-Geheimdienste zusammen, um Daten, Informationen, Beobachtungen und Tipps, die auf terroristische und kriminelle Aktivitäen hinweisen (könnten), zu sammeln, sie mit anderen Daten und Informationen zusammenzuführen, auszuwerten und die Resultate zwecks weiterer Analyse mit allen anderen Fusionszentren und nationalen Geheimdiensten auszutauschen.
War der Zweck der Zentren in der Gründungsphase auf die Terrorbekämpfung ausgerichtet, kümmern sie sich heute um alle Formen von "Bedrohungen" und "Katastrophen", die auf lokaler, bundesstaatlicher oder nationaler Ebene auf die Sicherheitskräfte zukommen könnten. Dazu zählt sowohl ein möglicher Terroranschlag, aber auch jeder "kriminelle" Vorfall und jedes "verdächtige" Verhalten vor Ort, denn nach der Logik der Schnüffler kann alles indirekt oder direkt mit einem Terroranschlag in Verbindung stehen oder in einen Terroranschlag münden. In Anführungszeichen deshalb, weil bereits in der Vergangeheit Quakergruppen, lokale Friedensinitiativen und Personen, die zuviel mit ihrer Digitalkamera in der Gegend herumfotografierten, zu Zielobjekten der Zentren wurden.
Deshalb ist alles erst einmal als verdächtig anzunehmen, was von der Norm des alltäglichen Lebens abweicht und selbst in anscheinend unverdächtigen Aktivitäten kann der Keim der Terrorbedrohung stecken: Vielleicht begeht die Person im Laden um die Ecke einen Ladendiebstahl, weil sie eine Terrorzelle mit Lebensmitteln versorgt. Benötigt der Käufer des Chemiebuchs, der es per Kreditkarte bei Amazon gekauft hat, das Buch wirklich nur für das Universitätsseminar, zumal er einen arabisch klingenden Namen hat?
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Während von der ISO noch keine offizielle Verlautbarung vorliegt, hat die ECMA, die OOXML bereits vorher als Standard anerkannt hatte, das Ergebnis bereits veröffentlicht. Demnach haben 75% der nationalen Standardisierungs-Organisationen, die P-Mitglieder der ISO sind, den Standard befürwortet. Zwei Drittel wären nötig gewesen. Nur 14% aller Mitglieder stimmten dagegen; für eine Ablehnung wären 25% Nein-Stimmen erforderlich gewesen. Über die ECMA war OOXML auch im Fast-Track-Verfahren bei der ISO eingereicht worden. Dies machte es den meisten Teilnehmern unmöglich, die über 6000 Seiten umfassenden Spezifikationen bzw. die 2300 Seiten von Änderungsvorschlägen zu begutachten, da die dafür nötige Zeit fehlte.unterdessen will norwegen einen formalen protest einlegen und versuchen seine ja- in eine nein-stimme umzuwandeln. es soll auch hier zu einigen unregelmaessigkeiten gekommen sein, da ca. 80% stimmberechtigten gegen die ooxml-standardisierung gewesen waeren, norwegen aber letztendlich trotzdem dafuer gestimmt hat.
Umso erstaunlicher ist, dass überhaupt einige Mitglieder ihre Stimme von Nein oder Enthaltung auf Ja änderten und damit das vorläufige Abstimmungsergebnis vom September 2007 drehten. Denn auch nach einer Tagung Ende Februar, bei der Verbesserungsvorschläge in den Entwurf eingearbeitet wurden, hielten einige Beobachter den Standardvorschlag für qualitativ sehr schlecht.
Das Standardisierungsverfahren war von zahlreichen Unregelmäßigkeiten begleitet. Gegen Microsoft wurde der Vorwurf erhoben, die nationalen Normungsgremien weltweit mit inkompetenten, aber linientreuen Mitgliedern aufgestockt zu haben, indem das Unternehmen seinen Partnern finanzielle Anreize zum Beitritt in die Normungsgremien gab. Dies führte bald danach zu Kollateralschäden wie einer teilweisen Handlungsunfähigkeit der Normungsgremien.
Laut Michiel Leenaars bedeutet die knappe Annahme von OOXML, dass von einer breiten Unterstützung des Standards keine Rede sein kann. Insbesondere sprächen die Nein-Stimmen der bevölkerungsreichen Länder China, Indien, Brasilien, Kanada, Südafrika und Iran Bände. Seine E-Mail enthält auch das genaue Abstimmungsergebnis und die eingereichten Kommentare.
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Bei Führerscheinprüfungen hat eine neue Software, die seit Montag im Einsatz ist, laut Fahrschulbetreibern für ein Chaos gesorgt und zu einer überdurchschnittlich hohen Durchfallquote geführt.es sollen wohl ca. ein drittel aller prueflinge durchgefallen sein, normalweise liegt die quote bei etwa einem zehntel. ich frage mich echt, ob die ihre verkrueppelte software mal testen, bevor diese zum einsatz kommt. anscheinend nicht. da kann man nur froh sein das der fehler so gravierende auswirkungen hat, dass es ueberhaupt jemanden auffaellt.
Das Verkehrsministerium räumte "Anfangsschwierigkeiten" ein und will die Ergebnisse überprüfen, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" ["OÖN"] in ihrer Mittwoch-Ausgabe.
"Bei den ersten Prüfungen konnte die Software zum Teil nicht gestartet werden, das System meldete, dass kein Online-Update möglich ist, weil die Software veraltet ist", schilderte Norbert Hausherr, Sprecher der österreichischen Fahrschulen, im Zeitungsinterview die aufgetretenen Probleme. Kandidaten, die sich extra freigenommen hatten, mussten wieder heimgeschickt, Prüfungen abgesagt werden.
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